Wakanda trifft Wanne-Eickel: 5 Dinge, die der Black Panther Film mit rassismuskritischem Veranstalten zu tun hat (Spoiler-frei) – Teil 3

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Wöchentliche Blogartikel-Serie (5 Teile) mit konkreten Tipps zu diskriminierungssensibler Veranstaltungspraxis

 

Teil 3 von 5: Wir können uns ganz gut selbst retten (wenn wir nicht dauernd unterbrochen oder unterdrückt werden)

 

Im Black Panther Film sind ein paar Szenen, die klischeehaft anfangen und überraschend empowernd weitergehen. „Argh!“, habe ich mir beim ersten Ansehen gedacht, „die werden doch nicht…“ und wurde schnell beruhigt. Das ist echt nicht leicht, ohne Spoiler darüber zu schreiben, ich sag’s mal so: In Gruppen, die wir bislang in noch überhaupt keiner einzigen filmischen Repräsentation als handlungsfähig präsentiert bekommen haben, finden sich Individuen, die genau das sind: handlungsfähig, powervoll, wehrhaft. Ist natürlich im echten Leben auch so, nur bekommen wir das nie zu sehen, sondern immer nur das Gegenteil.

 

Was heißt das für Veranstaltungsplanung in Wanne-Eickel?

 

Wir sollten unbedingt vermeiden, ein „die armen Menschen“ / „die edlen Retter_innen“ – Bild zu unterstützen. Darüber, dass weiße Charity überhaupt nicht frei von kolonialen Ober- und Untertönen ist, wurde schon viel geschrieben und Filme gemacht. Es gibt zahllose politisch und helfend Aktive aus afrikanischen Communities und den Diasporas, die Auskunft oder Erklärungen für Geflüchtete und für das komplizierte Themenfeld der gesellschaftlichen Dynamik von Macht und Hilfe geben können. Es gibt Interessensverbände jeder minorisierten Gruppe. Denen fehlt leider oft das Forum. Wir müssen üben, Hilfe in erster Linie als Selbsthilfe zu betrachten . , für die wir zum Beispiel assistieren können oder etwas organisieren. Und dabei unser Ego aus dem Spiel lassen, das sich als Retter_in gefallen möchte. Das ist ungewöhnlich und heilsam.

 

 

Wie wir Veranstaltungsformate entwickeln können, die schon von vornherein darauf ausgelegt sind, mehr Unterstützung als Selbstfeierei zu bieten, wird in meinem Onlineseminar „Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten“ ausführlich behandelt.

 

 

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