Uni Hamburg, 20. Juni 2018: Vortrag: „Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht: Voraussetzungen für qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit“

Mittwoch, 20. Juni 18:00 – 19:00
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, Hörsaal A
Eintritt frei

 

Veranstaltung von : Schule – Macht – Rassismus in Kooperation mit der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ von und mit der AG Queer Studies.

 

 

Wie in der Pädagogik gilt auch in der „Antidiskriminierungsarbeit“: gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht. Werden unhinterfragt Gepflogenheiten befolgt, verlaufen gut gemeinte Projekte regelmäßig kontraproduktiv.
Mit besonderem Augenmerk auf pädagogische Unternehmungen (z.B. Schulprojekte) gebe ich im Vortrag Vorschläge, wie Aktionen zum Diskriminierungsabbau qualifizierter und traumafreier verrichtet werden können, wo Fallen liegen und wie zum Zweck des Diskriminierungsabbaus die traditionellen Mittel und Wege verlassen werden sollten.

 

Im Anschluss an den Vortrag gibt es ein Kolloquium of Color.

 

Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1918804525099266/

 

Weitere Vorlesungen in der Veranstaltungsreihe (sehr zu empfehlen!): 

 

06.06.2018 Von-Melle-Park 9, S29
Diskriminierungssensible Bildungsarbeit
Josephine Apraku / Jule Bönkost, Institut für diskriminierungsfreie Bildung

13.06.2018
Rassismuskritik auf die Didaktik selbst anwenden
Ramses Oueslati

20.06.2018
Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Voraussetzungen für eine qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit
Noah Sow, Künstlerin, Aktivistin, Dozentin, Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiß“

27.06.2018 – geänderter Raum: 3034
Rassismuskritik intersektional – Perspektiven für die pädagogische Handlungspraxis
Aysun Dogmus

06.07.2018 – geänderter Ort: Von-Melle-Park 9, S30
Erfahrungen einer rassismuskritischen Lehrerin
Isabelle Spieker

11.07.2018
Hochschule als Bildungseinrichtung zwischen Gleichheitsanspruch und Diskriminierungswirklichkeit
Annita Kalpaka

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