Zwischenmeldung: Veranstaltungsfails und -Erfreulichkeiten aus dem echten Leben

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Inhaltsverzeichnis:

  1. nicht gut
  2. gut

 

 

Nicht gut war:

 

Dass ich jetzt schon wieder erleben musste, wie nicht-Schwarze Mitarbeitende in rassismuskritischen Projekten diejenigen Elemente verhindern (wollen), die unmittelbar der Heilung dienen (würden).

 

Wenn ich angefragt werde zu einem Vortrag, weise ich normalerweise darauf hin, dass es gut wäre, einen Programmpunkt zu haben, der der Bestärkung gewidmet ist. Manchmal ist das inform eines Kolloquiums of Color, manchmal als Schwarzes Vernetzungstreffen, manchmal als BPoC Meditationsstunde… ganz nach Veranstaltungsart und Wunsch der Communities vor Ort.

Megafon, durchgestrichen

Die 21-Tage-ohne-Proklamieren–Challenge

Wie in der Wiener Vorlesung versprochen, hier die Challenge zum Teilen und Mitmachen.

 

 

Challenge-Anleitung:

  • – Challenge vor Zeug_innn (online oder offline) annehmen

 

  • – Homepage und Social Media Profile untersuchen und ändern (z.B. „bei mir hat Diskriminierung keine Chance“ ändern in „ich versuche, wach zu bleiben“ oder „überzeugter superwoke Feminist“ ändern in „dude übt“… Kreativität ist gefragt!)

 

  • – 21 Tage lang on- und offline nicht durchsagen, wogegen oder wie undiskriminierend oder wie anderweitig gesellschaftspolitisch überwoke wir sind, sondern stattdessen Assistenz und Ressourcen anbieten (read: hinüberschaufeln) den Menschen und Organisationen, die existenziell(er als wir) kämpfen; ihre Verlautbarungen teilen, und das alles, ohne Kekse und Aufmerksamkeit zu verlangen. (Ich seh das, wenn Leute tweeten „haben unseren Raum gratis für Empowermentprojekt vergeben und sogar die Küche aufgeräumt, yeah *feier* *schulterklopf* *aufs-Tshirt-druck*“.)