Uni Hamburg, 20. Juni 2018: Vortrag: „Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht: Voraussetzungen für qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit“

Mittwoch, 20. Juni 18:00 – 19:00
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, Hörsaal A
Eintritt frei

 

Veranstaltung von : Schule – Macht – Rassismus in Kooperation mit der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ von und mit der AG Queer Studies.

 

 

Wie in der Pädagogik gilt auch in der „Antidiskriminierungsarbeit“: gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht. Werden unhinterfragt Gepflogenheiten befolgt, verlaufen gut gemeinte Projekte regelmäßig kontraproduktiv.
Mit besonderem Augenmerk auf pädagogische Unternehmungen (z.B. Schulprojekte) gebe ich im Vortrag Vorschläge, wie Aktionen zum Diskriminierungsabbau qualifizierter und traumafreier verrichtet werden können, wo Fallen liegen und wie zum Zweck des Diskriminierungsabbaus die traditionellen Mittel und Wege verlassen werden sollten.

 

Hamburg: „Laufend gegen Gewalt“: da bin ich ausnahmsweise gerne Mitläuferin.

vlnr.: meine Wenigkeit, das Organisatorinnen-Team. Foto: Tom Wendt

vlnr.: meine Wenigkeit, Anika Ziemba, Gabriela Kumru, Ayse Kafes. Foto: Tom Wendt

Dieses Jahr unterstütze ich den Benefiz-Lauf bzw Benefiz-Walk bzw. Benefiz-Roll für die autonomen Hamburger Frauenhäuser nicht nur als Teilnehmerin sondern mache auch Werbung dafür.
Die autonomen Hamburger Frauenhäuser sind auf Bekanntheit und Spendengelder angewiesen.

Es ist der angenehmste Hamburger Lauf, den ich kenne, ganz ohne

Hamburg, 27.04.2016: Vorlesung „Decolonize Your Veranstaltungsplanung (aka: verantwortlich Veranstalten)“

Im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe »Jenseits der Geschlechtergrenzen« der AG Queer Studies

Mittwochs 19 - 21 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Hamburg

 

Epic Fails und Bessere Praxis für die Planung transformativer Projekte: Einführung und Grundlagen

Es gibt viele Traditionen, wie in Deutschland kommuniziert und veranstaltet wird. Diese Traditionen – und oft auch unhinterfragten „automatischen“ Abläufe, Besetzungspolitiken und Programmpunkte – sind genauso gewachsen wie die gesellschaftlichen Zustände, die wir verändern wollen. Wenn wir herkömmliche Regeln und Traditionen befolgen, ohne sie zu hinterfragen, verlaufen selbst transformativ beabsichtigte Veranstaltungen oft nicht vorteilhaft – und die politische veranstalterische Konzeption und Praxis sabotiert ihre eigenen (vorgeblichen) Absichten.

Hörspiel im Kino! »Radio Meta« mit Untertiteln, Hamburg, 6. Dezember 2015, 18 Uhr

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg
Eintritt: 3,50 €
Bier und Malzbier: 1,50 €

Tel: 040 4305867 ; www.b-movie.de

 

Auf der Kinoleinwand werden die Texte gezeigt sowie Übersetzungen der wenigen englischsprachigen Lieder ins Deutsche. Es wird auch ein Songbook erhältlich sein. Bei Bedarf Q&A. In jedem Fall gemeinsame Kaltgetränke.

 

Alle kommen, please share. .

 

Hamburg, 16.5. Curated: AFROFUTURISMUS – Schwarze Leitkultur in Science Fiction, Kunst, Musik, Film, von Prof. Dr. Alexander G. Weheliye, Northwestern University, Chicago, USA
Vortrag (in deutscher Sprache) * Filmclips * Musiklounge

16. Mai 2013, 19 Uhr, Café Timbuktu, Marktstraße 130, 2357 Hamburg   Afrofuturismus ist eine Kulturtheorie und künstlerische Bewegung in Musik (Sun...

18.5.2013: „Ausgerechnet Schweden!“ – Das Finale des EUROVISION SONG CONTEST live im Radio kommentiert von Noah Sow und Nadia Shehadeh

, den gefürchtesten popularliterarischen EurofighterGesellschaftskritikerinnen unserer Zeit. Nachträge: 28.5.2013: Endlich sind die vollständigen Credits online! (-:   26.5.2013 Bad news first: Kunst kostet Geld. Good news:...

Hamburg, 9.1.2013: Vortrag „Vorsicht, Falle – Strategien für eine traumafreie Begegnung mit den Medien“

Bzw. “Hilfe, ich erkenne mein Interview nicht wieder”

Selbst mit viel Erfahrung ist eine unmittelbare Medienbegegnung nur schwer manövrierbar. Damit eine solche Begegnung im potenzierten Dominanzgefälle Marginalisierte Person – Medienproduktion überhaupt eine Chance hat, ansatzweise kontrolliert und selbstbestimmt zu geschehen, sind für Angehörige von Minderheiten vielerlei Dinge zu beachten und Strategien zu entwickeln.

Es sind zumeist dieselben Praxen im dokumentarischen Filmbeitrag, Interview oder sonstigen medialen Produktionen, in denen die Dominanzkultur sich eines Themas annimmt, die „Anderssein“ (sprich: Anderung) oder Widerstand beinhalten, die regelmäßig zu Ergebnissen führen, die die Be-sprochenen ihre Bereitschaft zur Mitwirkung bereuen lässt, sie nicht selten traumatisiert. Diese Themenfelder sind beispielsweise Rassismus, (Cis)Sexismus, Behindertwerden. Sie werden von und für die Dominanzgesellschaft bearbeitet, Inhalte, Bilder und Aussagen nach Belieben entlang der (imaginären) Verständnisachse der Dominanzgesellschaft verzerrt, und so zum dauerhaften verfälschten Display unserer eigenen Geschichte/n / Leben /Themen. Die Auswirkungen auf die Geschichtsschreibung, Wissensproduktion, Emanzipationsbewegung und gesellschaftlichen Verhältnisse sind auf den zweiten Blick schwerwiegend.