Wien, Düsseldorf, Kiel, Heilbronn im November & Dezember: Empowerment, Kunst, Kulturpolitik, Yoga! Vorträge und Workshops

Die genauen Termine und links stehen auf meiner Homepage: https://www.noahsow.de/terminelive/ Bitte weiterleiten an möglicherweise Interessierte. <3   Das dürfte es dann an öffentlichen...

Live Vorträge: 12. Oktober Coburg, 20. Oktober Berlin

Coburg, 12. Oktober: Vortrag: "Wer spricht, wer liefert?" - Voraussetzungen für qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit Mit anschließendem Vernetzungstreffen für (post)migrantische Initiativen und Aktive   18h Casimirianum,...

Berlin, 8. Juli: mein Satire-Hörspiel im Kino

Radio-Meta-thb-pm

 

aus Afrodeutscher Inside-Perspektive!

 

am Freitag, 8.7.2016 um 18 Uhr im Babylon Kino Berlin , Rosa-Luxemburg-Str. 30

 

Nominiert für »Das lange brennende Mikro« beim 7. Berliner Hörspielfestival (2016)

 

In Noah Sows Hörspiel »Radio Meta« werden auf unterhaltsame Weise verhandelt: linke Widerstands-Fehlleistungen (peinliches Interview zu Occupy und einem Angela Davis T-Shirt), mediales Kulturgemackere („Radio Monokultur“), kulturelle Aneignung (u.a. mit einer Bono-Parodie, dem „Cultural Appropriation Reggae“ und dem Rapper MC Mimikry), und die Belanglosigkeit der bürgerlichen Indie-Band (Hymne: „wir sind Teil des Problems“).

Kunst braucht keine Erlaubnis. Sie gehört Euch bereits. Interview in »other stories«

zur Jurymitgliedschaft beim Plakatwettbewerb „Mensch, Du hast Recht(e)!“ (inzwischen ein mobiles Lernlabor) der Bildungsstätte Anne Frank

Liebe Noah Sow, was hat Sie eigentlich motiviert, in der Jury zu einem Nachwuchskunstwettbewerb dabei zu sein?

Besonders motiviert hat mich die Hoffnung, eine Perspektivvielfalt in den Arbeiten, Ansätzen und Gedanken junger Leute zu sehen. Sogar in der politischen Arbeit und Bildung ist es noch viel zu oft so, dass die Mehrheitskultur „über andere“ spricht, bastelt, mahnt und proklamiert. In dem Wettbewerb habe ich die Chance gesehen, dass jetzt einmal die, um die es bei dem Thema immer geht, selbst plakativ und sichtbar werden, dass er die Stimmen derer verstärkt, die die Problematik nicht umgesetzter Menschenrechte am besten kennen, weil sie selbst darum kämpfen müssen. Menschen, die mehrfach diskriminiert werden, wie zum Beispiel junge migrantisierte Frauen, Queers die behindert werden, illegalisierte geflüchtete Jugendliche. Durch ihre vielfältigeren Erfahrungen haben sie auch mehrfache Wissenszugänge zu Politik und Gesellschaften. Denen kann keiner was erzählen. Das sind die wichtigsten Stimmen und die hört die Öffentlichkeit bislang am wenigsten an.
Es gibt auch feste Vorstellungen darüber, wer welche Kunst zu machen hat. Plakate sind von männlichen Grafikern zu gestalten. Moderne abstrakte Kunst hat aus Europa oder Amerika zu kommen. Südamerikanische Bilder haben bunt und anschaulich, leicht nachvollziehbar und fetischisierbar zu sein. Und so weiter. Ich habe mich über den Wettbewerb gefreut, weil er mithelfen kann, zu korrigieren, wie und von wem welche Art der Gestaltung überhaupt abgefragt wird.
Auch verschwenden wir in Deutschland noch viel zu oft Zeit mit der absolut albernen Frage „wie politisch ist Kunst“? Ich fand es sehr gut, dass dieses Ablenkungsmanöver bei dem Wettbewerb gar nicht erst beachtet wurde, indem er explizit begriffen und unterstützt hat, dass Kunst und Kreativität selbstverständlich immer genau so politisch sind wie die Menschen, die kreativ arbeiten, dies im Gesamtgefüge nun einmal sind.

 

In Ihrem Vortrag „Kunst ist für alle da!“ am Abend vor der Preisverleihung ging es auch um die Unmöglichkeit, Kunst überhaupt bewerten zu können – insbesondere, wie Sie halb-ironisch dazu bemerkt haben, wenn man über 30 Jahre alt ist. Dennoch haben Sie als Jurymitglied einen Weg finden müssen, Punkte zu vergeben und Favoriten zu bestimmen. Wie sind Sie mit diesem Widerspruch umgegangen – und welche Kriterien haben Sie für sich entwickelt?

16. April, 14h: Radio-Hörspiel RADIO META (auch per Livestream). Jetzt vorab reinhören.

Click „more“ and scroll down for description in English. And stick through the first 20 seconds of German on the first track below. The song which follows is in English.

 

Teil der Online & Radio – Ausstellung „Ordnung // Struktur“ vom Thea.Lit Frauen.Kultur.Labor. 

 

„Radio Meta“ läuft am 16.4. von 14h bis 15h am Ansgarikirchhof Bremen und Live auf Radio Weser (auch im Livestream!). Friends of Black Humour, don’t miss.

 

 

 

Audio-Teil der Ausstellung:

– Radio Weser Internet-Livestream: http://www.radioweser.tv/index.php?id=33&L=1

– Live auf Radio Weser UKW 92,5 // Antenne 101,86

– an verschiedenen Hör-Orten in Bremen

 

Homepage der Ausstellung:

http://www.thealit.de/lab/ordnung/ordnung-struktur.html

 

Programm zum downloaden: http://www.thealit.de/system/files/Ordnung_Struktur_Programm.pdf

Funny (not.) how although coming from an oppressed speaking position, we constantly have to turn down offers to ’speak‘, in order to not entirely corrupt what it is we’re working for:

  an equal ground.   Most events, also those which revolve around power structures, 'post'colonialism etc. as a subject, reproduce precisely the oppressive structures that...

18.5.2013: „Ausgerechnet Schweden!“ – Das Finale des EUROVISION SONG CONTEST live im Radio kommentiert von Noah Sow und Nadia Shehadeh

, den gefürchtesten popularliterarischen EurofighterGesellschaftskritikerinnen unserer Zeit. Nachträge: 28.5.2013: Endlich sind die vollständigen Credits online! (-:   26.5.2013 Bad news first: Kunst kostet Geld. Good news:...

Das Original ist Zurück. Gegen die Gentrifizierung des Funk.

 

Mit den 24-7 Spyz kommen Pioniere des Crossover nach langer Zeit endlich wieder nach Europa.

Zum Ende des Black History Month, Ende Februar bis Mitte März, erinnert das Quartett aus der Bronx mittels einer Europatour daran, wer denn eigentlich die Vorbilder all der gefeierten Grunge- und Crossover-Bands waren, die in den 90er Jahren so kometenhaft aufstiegen.

Maßgebliche afroamerikanische Musiker_innen wie die 24-7 Spyz waren schon immer Inspirationsvorlage und wegbereitend für Bands privilegierterer Herkunft, ohne daran ihrerseits finanziell in