Seminar für weiße Leute

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http://www.ewnw-hamburg.de/seminare/programm_2007/antirassismus_training

Diesen Workshop hier kann ich empfehlen. Für Multiplikatoren und Freunde antirassistischer Arbeit sind solche Seminare meiner Ansicht nach sehr wichtig, empfohlen auch für alle, die sich bereits dafür interessieren und Kompetenz zu critical whiteness und Rassismus erlangen wollen. Wenn international und professionell gearbeitet werden soll, wird so ein Seminar oft vorausgesetzt (die Engänder haben uns da was voraus..).

Allein die Aktion, sich mal ein Wochenende lang mit seiner gesellschaftlichen Position aufgrund von Weißsein auseinanderzusetzen, die Erfahrung kann nur bereichern.

2. Antirassismus-Training „Learning to be White“

Freitag, den 13. Juli bis Sonntag, den 15. Juli 2007
Beginn: 18:00 Uhr Ende 14.30 Uhr

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen nach wie vor die Beziehungen zwischen Mitgliedern der Weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die als AusländerInnen, MigrantInnen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Auch bei Menschen, die bereits ein Gefühl für ein gleichberechtigtes Miteinander entwickelt haben, setzt sich bei genauerer Betrachtung rassistisches Denken und Handeln mit seinen Vorurteilen, Herrschaftsansprüchen und verborgenen Bildern fort.

Das Erkennen von rassistischen Denk- und Gefühlsmustern und ihre Prägung auf Persönlichkeit und Gesellschaft ist eine der Grundlagen zur Entwicklung von antirassistischen Handlungskonzepten.

Strategien für Kultur der Verständigung

Das Wochenendseminar richtet sich an Mitglieder der Weißen Mehrheitsgesellschaft, die ihre Prägungen und ihr Verhalten reflektieren, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung arbeiten möchten. Dabei soll die Ebene der Schuld und des individuellen Versagens verlassen und stattdessen eine Ebene von Weißer Verantwortung und interkulturellem Miteinander erschlossen werden. Das Ziel ist eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen der Weißen Mehrheitsgesellschaft und „People of Colour“. Auch sollen nachhaltige Schritte gegen Rassismus entwickelt werden.

Geschichte und Wirkungsweise von Rassismus

In einem Phoenix-Training „Learning to be White“ geben die beiden Trainer Inputs zur Geschichte und Wirkungsweise des Rassismus und erarbeiten mit den Teilnehmenden Strategien für die private und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus. Sie geben den Weißen TeilnehmerInnen die Möglichkeit, eine Reise in die eigene Sozialisation zu unternehmen:
Was wissen „wir“ über „die anderen“ und was über „uns selbst“?
Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“?
Was ist eine „Weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“?
Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

3.März: Noah Sow talkt mit Patrice uva. beim Black History Month in Hamburg

ARTE-Film von Jean Alexander Ntivyihabwa zum Thema „Sexualisierung Schwarzer in der Musikindustrie“ aus der Reihe „Sex & Pop“. Danach: Talkrunde mit Noah Sow, Patrice, Joachim Deutschland, Marcia Barett (Boney M.), Gloria Day (Les Humphrie Singers) uva über deren Wahrnehmung des Themas und den Stand der Dinge früher/heute.

vorerst verbleiben oder vorerst freundlich?

Die 2. Kik Antwort.

Klingt für mich etwas schwammiger, aber dafür bestimmt :-)

Der „Verhaltenskodex“ ist „in der Aussarbeitung…“, „Verstoß unserer Arbeitsbedingungen…“ uh.. wie? Da lohnt sich das recherchieren, glaube ich.

Kik-Antwort, wie die Arbeitsbedingungen generell sind, hier weiterlesen…

Tip Your Pförtner_innen

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Hier eine Petition, warum ab sofort unsere Pförtner/Wachdienstler_innen ein von uns gesammeltes Weihnachts-Trinkgeld kriegen:

– Sie sitzen jeden Tag in einem teuren Gebäude und sehen betuchte Leute ein- und aus-gehen, und wissen, dass wir wissen, dass sie einen Stundenlohn von ca. 5 Euro kriegen