The issue of showing pride in your work when you’re Black

(deutsche Version lesen: klick das Fähnchen links im Menü)

 

Recently I talked to a sister. She has an excellent blog that combines culture, conceptual art and lifestyle. The blog has a large following and much media coverage. Lately, an evil rumour turned up (coming from one guy) that she were all “uppity” and “showing off”. She knows the rumour is bs, and those who read and enjoy her work, can tell that actually the opposite is the case, but it struck her at a touchy point. It struck me at a touchy point, too.

 

I had to think of Toni Morrison’s wise words:

»The function, the very serious function of racism is distraction. It keeps you from doing your work... It keeps you explaining, over and over again, your reason for being…«1

 

Nachbetrachtung und das Recht auf Desinteresse

 

Nachtrag vom 4.1.2014, aufgrund mehrerer Nachfragen:

 

Dass ich in meiner eigenen Publikation dazuschreiben muss, dass sie sich selbstverständlich auf meine Sprechperspektive bezieht, sagt viel Unschönes über den Stand des gesellschaftspolitischen Verständnisses derer aus, die dennoch am lautesten mitreden wollen. Noch dazu bei diesem! post. Diese Menschen gehen sogar dann von einer weißen Norm als Sprechposition aus, wenn ein Text von einer Schwarze Frau geschrieben wurde. Auf Selbstmarkierungen, die auf diesem Weg aber erzwungen werden sollen, zu verzichten, ist ebenfalls: ein Akt politischen Widerstands.

 

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post vom 7.4.2013:

 

Und es ist doch immer wieder schmerzhaft auffällig, dass die, die sich individuell vorkommen wollen, während sie uns nur als Vertreterinnen eines Kollektivs wahrnehmen und als Schablonen für ihre eigenen absurden Phantasien, dass genau diese Menschen in Wirklichkeit die am wenigsten individuellen sind, sondern reine Klischeeaufführungsmaschinen.

Die sind die wahren semi-Individuen, mit ihrer kaputten rassistischen sexistischen Sozialisierung und einem lebenslangen Kampf dafür, sich entscheidenden sozialen Lernprozessen konsequent zu verweigern, um sich nur ja nicht aus dem gemütlichen Ausruhen auf