Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten – Mein Onlineseminar ist live!

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Lang schon hatte ich es angekündigt und jetzt ist es endlich live: das Onlineseminar “Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten”. Dabei ging es mir wie mit dem Schreiben von Deutschland Schwarz Weiß: Ich hatte nicht initial “Lust”, es zu machen. Das soll nicht heißen, dass der Prozess mir nichts gegeben oder ich die ganze Zeit schlechte Laune gehabt hätte. Im Gegenteil! Ich habe viel dabei gelernt und auch Freude gehabt (und Erleichterung). Was ich damit meine ist, dass die eigentliche Triebfeder einmal mehr war, dass ich etwas gebündelt öffentlich stelle, das ich ansonsten weiterhin immer wieder aufs neue erklären oder verhandeln muss, wenn ich möchte, dass schmerzhafte rassistische Situationen seltener werden.

 

[Impressionen aus dem Seminar]

 

 

Internet sei Dank ist das heute noch viel leichter möglich als vor zehn Jahren, als Deutschland Schwarz Weiß erschienen ist. Und ich bin inzwischen große/r Fan von autonomen Veröffentlichungen: Keine Gatekeeper, die die Dringlichkeit nicht nachvollziehen können/wollen. Keine Verhandlungen darüber, wie weit mensch sich zu Promotionzwecken in Talkshows erniedrigen lassen soll. Und vor allem die selbstbestimmte Monetarisierung von Widerstandswissen. Darum geht es nämlich durchaus auch.

Interview mit Sharon Dodua Otoo: »Schreiben im Community-Style«

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Allen, die davon träumen, ein eigenes Buchprojekt zu realisieren, empfehle ich wärmstens den internationalen Schreibe-Support-Monat “NaNoWriMo”. Hier steht mehr darüber. Er naht schneller, als meiner Szenentabelle lieb ist (ich bin gern gut vorbereitet, ansonsten wird aus Heimatkrimi bei mir fix versehentlich Science-Fiction-Kochbuch-Sachtext-Bedienungsanleitungs-Splatter).

Anlässlich des vergangenen NaNoWriMo habe ich Sharon interviewt. Ihr wisst schon, die diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, Herausgeberin, Verlegerin und Community-Aktivistin! Wie das hektische Leben so spielt, ging die Zeit seither hinterrücks übertrieben schnell vorbei, Mea Culpa.

Jetzt habe ich mich aber zusammengerissen und das Interview endlich mal ordentlich für den Blog formatiert. Geht ja gar nicht, so etwas so lange zurückzuhalten (siehe letzte Frage).

 


 

N: Sharon, Du gibst Bücher heraus, betreibst eine Verlagsedition und schreibst auch selbst Kurzgeschichten und Erzählungen in Romanlänge. Hängen diese Tätigkeiten als logische Folge miteinander zusammen? Oder hat es sich für Dich zufällig oder aus anderen Gründen so ergeben?

 

S: Die hängen eindeutig zusammen. Das Ganze hat sein Ursprung in Aktivismus: ich will mit den Mitteln, die mir zu Verfügung stehen, mein Beitrag dazu leisten, dass es mir, meiner (Wahl)Familie und meiner Community immer besser geht. Ich bin außerdem dem Rat von Toni Morrison gefolgt und schreibe die Geschichten, die ich

Interview: Kunst und Kultur als Medium der Anti-Rassismus-Arbeit?

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Frau Sow, (…) wie funktioniert Alltagsrassismus und gegen welche Gruppen richtet er sich besonders?

Hörspiel im Kino! »Radio Meta« mit Untertiteln, Hamburg, 6. Dezember 2015, 18 Uhr

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg
Eintritt: 3,50 €
Bier und Malzbier: 1,50 €

Tel: 040 4305867 ; www.b-movie.de

 

Auf der Kinoleinwand werden die Texte gezeigt sowie Übersetzungen der wenigen englischsprachigen Lieder ins Deutsche. Es wird auch ein Songbook erhältlich sein. Bei Bedarf Q&A. In jedem Fall gemeinsame Kaltgetränke.

 

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