Sprachgebrauch in der Causa Özil: Über “Herkunftsdeutsche” (argh) und “Migrationshintergrund” (doppel-argh)

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5 Comments
  • Carsten Sauerbrei
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    Danke für die Aufklärung! Was wären denn nicht-rassistische Bezeichnungen für Menschen, die nicht zur Gruppe der PoC gehören?

    25. July 2018 at 09:15
  • Bjoern Wessel
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    Hallo Noah, danke für den Blogeintrag, du sprichst mir aus der Seele. Ich finde allerdings dass bei der Diskussion die Rolle der Medien zu kurz kommt, da Meinungen und auch der Sprachgebrauch natürlich stark durch den Medienkonsum geprägt wird. Abgesehen davon muss man die Frage stellen ob es wirklich nötig war das Erdogan/Özil Foto 3 Wochen lang durch das mediale Dorf zu treiben weil grade nichts Besseres zu berichten ist.
    Eine Frage habe ich allerdings weil Google da auf den ersten beiden Seiten keinen Treffer auswirft: Wofür steht das B in BPoC?

    6. August 2018 at 10:55
  • Sebastian Thiel
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    Wie wäre es als deutscher Begriff mit “Menschen mit Rassismuserfahrungen”?

    30. August 2018 at 16:37
  • Isabel
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    Danke, Noah,

    Ich bin gerade froh, dass ich heute auf diesen Blog gesurft bin! Mein Kopf wurde wieder mehrfach etwas gerader gerückt.
    Und ich hab mich bezüglich der ab und zu betonten eigenen “unsichtbaren”, unhörbaren nicht Nachnamensgebundenen (mütterlicherseits) binationalen familiären Bindung etwas ertappt gefühlt. Habe noch keine Lösungen parat, kann dennoch in manchen Situationein ein Stückweit bewusster oder gewappneter sein.
    Freue mich aufs Weiterlesen.

    PS: In meiner Stadt sind zurzeit weißseinskritische, machtkritische Workshops sehr schnell ausgebucht. Beste Grüße, Juni 2019

    damit umgehen, wenn es um gewisse Privilegien (Stellenausschreibung, Besetzung von Stellen geht. Oder ich halte bei bestimmten Diskursen (“Wir stellen bei gleicher Eignung bevorzugt Menschen* mit Rassismuserfahrung* ein”) bis auf weiteres lieber die Klappe.

    20. June 2019 at 13:10

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