Interview mit Sharon Dodua Otoo: »Schreiben im Community-Style«

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Allen, die davon träumen, ein eigenes Buchprojekt zu realisieren, empfehle ich wärmstens den internationalen Schreibe-Support-Monat “NaNoWriMo”. Hier steht mehr darüber. Er naht schneller, als meiner Szenentabelle lieb ist (ich bin gern gut vorbereitet, ansonsten wird aus Heimatkrimi bei mir fix versehentlich Science-Fiction-Kochbuch-Sachtext-Bedienungsanleitungs-Splatter).

Anlässlich des vergangenen NaNoWriMo habe ich Sharon interviewt. Ihr wisst schon, die diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, Herausgeberin, Verlegerin und Community-Aktivistin! Wie das hektische Leben so spielt, ging die Zeit seither hinterrücks übertrieben schnell vorbei, Mea Culpa.

Jetzt habe ich mich aber zusammengerissen und das Interview endlich mal ordentlich für den Blog formatiert. Geht ja gar nicht, so etwas so lange zurückzuhalten (siehe letzte Frage).

 


 

N: Sharon, Du gibst Bücher heraus, betreibst eine Verlagsedition und schreibst auch selbst Kurzgeschichten und Erzählungen in Romanlänge. Hängen diese Tätigkeiten als logische Folge miteinander zusammen? Oder hat es sich für Dich zufällig oder aus anderen Gründen so ergeben?

 

S: Die hängen eindeutig zusammen. Das Ganze hat sein Ursprung in Aktivismus: ich will mit den Mitteln, die mir zu Verfügung stehen, mein Beitrag dazu leisten, dass es mir, meiner (Wahl)Familie und meiner Community immer besser geht. Ich bin außerdem dem Rat von Toni Morrison gefolgt und schreibe die Geschichten, die ich

Hamburg: „Laufend gegen Gewalt“: da bin ich ausnahmsweise gerne Mitläuferin.

vlnr.: meine Wenigkeit, das Organisatorinnen-Team. Foto: Tom Wendt

vlnr.: meine Wenigkeit, Anika Ziemba, Gabriela Kumru, Ayse Kafes. Foto: Tom Wendt

Dieses Jahr unterstütze ich den Benefiz-Lauf bzw Benefiz-Walk bzw. Benefiz-Roll für die autonomen Hamburger Frauenhäuser nicht nur als Teilnehmerin sondern mache auch Werbung dafür.
Die autonomen Hamburger Frauenhäuser sind auf Bekanntheit und Spendengelder angewiesen.

Es ist der angenehmste Hamburger Lauf, den ich kenne, ganz ohne