Vorsicht bei Empowerment für Kinder und Jugendliche: „Mit Selbstbewusstsein Rassismus entgegentreten…” (aka: „Hör nicht auf die. Sei stark.“)

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Vorab: Dieser Artikel bezieht sich auf das ‘Fördern’ von Selbstbewusstsein. Es gibt auch Selbstbewusstseinsarbeit, die sich mit augenscheinlich übersteigertem Selbstbewusstsein (entitlement) beschäftigt, hierum dreht sich dieser Text nicht.


 

Es ist eine tolle Sache, Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen.

 

 

Hier ein paar ganz raue Regeln für alle, die etwas zu ‚Selbstbewusstsein‘ von Kindern und Jugendlichen of Color organisieren wollen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit I-:

My new year’s resolution for 2016: play more Habitica.

(Im Menü das Fähnchen klicken, um den Beitrag auf Deutsch zu lesen.)

 

Habitica is a free and fun online browser and app RPG (role playing game). It recently changed its name, before mid 2015 it was called “HabitRPG”.

image

my avatar

my avatar with pets

 

Their pixel artwork is heartwarming for a first generation gamer like me.

 

Now check this out: the XP, gold, ranks, armour and items you get depend on how well you stick to your personal goals, tasks or soon-to-be habits.

It’s my preferred way of keeping my goals in mind, rewarding myself for stuff I want to do more often and satisfying my ever present gaming urge.

 

You can create goals, dailies, weeklies and habits entirely to your liking. For a rough phase, one could create goals like “get up three times this week” or “I answered the phone!” and for more energetic times “I did something courageous”, “I actually looked at her face” or “cleaned bathroom”. You can customize and use all tasks as you please.

 

Avatars aren’t gendered <3 and get to win silly costumes and wild “animals” (flying pig, desert panda, zombie cactus… wait…)

 

The community and the collective who run Habitica make an effort to keep all public interactions as nonjudgmental as they can.
There are guilds and groups for every kind of motivation and RPG company one can wish for. The Autistic Adventurers, the Wordsmiths, the Nerdfighters, the Anxiety Alliance, the Basics, Young Adult Unprepared, and hundreds more. They offer challenges (“good things today challenge”, “clean your house challenge”, “basic meditation challenge”, “eat fruit every day challenge”, “make a phone call challenge” a.s.o.) and chat rooms for encouragement or, well, chatting.

Hörspiel im Kino! »Radio Meta« mit Untertiteln, Hamburg, 6. Dezember 2015, 18 Uhr

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg
Eintritt: 3,50 €
Bier und Malzbier: 1,50 €

Tel: 040 4305867 ; www.b-movie.de

 

Auf der Kinoleinwand werden die Texte gezeigt sowie Übersetzungen der wenigen englischsprachigen Lieder ins Deutsche. Es wird auch ein Songbook erhältlich sein. Bei Bedarf Q&A. In jedem Fall gemeinsame Kaltgetränke.

 

Alle kommen, please share. .

 

Was kann ich von einer Literaturagentur erwarten? Worauf muss ich achten?

Was du über Literaturagenturen wissen musst – Teil 2 (Teil 1: hier)


 

Erwarten kann ich, dass sie meine Interessen konsequent gegenüber Verlagen vertreten. Und dass sie mich professionell beraten. Dabei sollten sie mich nicht als Profitmaximierungsroboter ansehen (“schreib doch mal was besonders trauriges über deine schwere Kindheit, das haut bestimmt rein”), sondern als Person. Es gibt Agenturen, die das können.

*

 

So läuft es meiner Erfahrung nach ab

 

  • Zuerst wird gemeinsam am Exposé und Manuskriptauszug gefeilt. 

 

Die Agentur lektoriert und korrigiert die Leseprobe, in Sachen Struktur und Sprache, aber nicht fachlich.

Sie stellen mir ihre Fragen zum Verständnis und zeigen mir, wo/wie ich nicht klar genug bin in meiner Message, Information, Zielgruppe, Tonalität, Form…

Dafür braucht die Agentur sich in meinem Fach/Thema nicht besonders gut auszukennen. Im Gegenteil. Die Meisten Autor_innen schreiben Sachbücher wahrscheinlich, um etwas mitzuteilen, beizubringen oder zu erklären. Die Agentur kann ein guter “zugewandter nichtexpertischer Erstleser” sein und ein toller Gradmesser dafür, wo der Text “erreicht” und wo das noch optimierbar ist. Wenn ich fachlich nicht tight bin, habe ich ein Problem, bei dem mir eine Agentur vermutlich nicht weiterhelfen wird.

 

  • Dann besprechen wir Folgendes:

 

Was du über Literaturagenturen wissen musst – Teil 1

Seriöse Agenturen werden niemals Geld vorab verlangen. Sie bekommen einen Anteil vom Vorschuss und den Tantiemen, die der Verlag an dich bezahlt. Genau wie die Autorinnen, arbeiten auch die Agenturen auf eigenes Risiko.

 

Angestoßen von einer Frage, die mich per E-Mail erreicht hat, beginne ich somit eine kleine Artikelserie über das “behind the scenes” von Buchveröffentlichungen.

 

“Ich will mein Buch alleine herausbringen und brauche keine Agentur.”

 

Herzlichen Glückwunsch. Über Selbstpublishing und autonome Projekte wird es hier demnächst auch gehen, ich darf Euch schon ein ausführliches Interview mit der großartigen Sharon Dodua Otoo ankündigen.

 

“Bei meinem Buch geht es unter Anderem um Diskriminierung. Ich suche eine Agentur, die sich in diesem Thema auskennt. Hast Du einen Tipp für eine solche Agentur?”

 

Agenturen, die sich auf bestimmte Sachthemen spezialisiert haben,

Renaming #Nanowrimo: No Alibi!

Dear #Nanowrimo non profit,

 

I’m a German author of non fiction (so far. Ha. This will change in November), much inspired by your challenge to write a complete novel first draft in one month. I’ll partake this year and am blogging about it.

 

I understand Nanowrimo has become an institution and household name. I wouldn’t want to change the acronym. But it took me over a year to produce interest in Nanowrimo for one single reason: I was turned off by the „national“. I’m glad I read more about it and found out it’s in reality international with many local groups and forums. I’m much motivated to take on the challenge. But my feelings about the „national“ aren’t gone, rather shifted from a “meh” to “doesn’t make sense for what Nanowrimo is”.

 

Three reasons why sticking to the traditional name is counterproductive:

 

Wien, Samstag, 17.10.: Vortrag, Info, Q&A “Kunst ist für alle da!” – für Jugendliche und junge Erwachsene

Update:

– Eintritt frei!

– Der Street Art Workshop entfällt leider –  dafür haben wir länger Gelegenheit, zu reden und uns die Kunst zurückzuholen. :-)

 

Im Rahmen der

Fellowship

 

 

Wo: Brunnenpassage Wien
Wann: Samstag, 17.Oktober, 13:30 Uhr

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/461967190648890/

 
13:30 – 17 Uhr Input, Q&A und Gespräch mit Noah Sow:
“Kunst ist für alle da! Wie deine Bilder die Welt verändern.”

 

Besonders eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene mit Diskriminierungserfahrungen und aus den Diasporas!

 

Info:

„Die Kunstwelt mit ihren Museen und Galerien strengt sich nicht besonders an, auf uns zuzugehen. Wenn wir besondere Erfahrungen haben, zum Beispiel viele Kulturen leben, diskriminiert oder behindert werden, sind wir fast nie die Zielgruppe, sondern sollen höchstens als Motiv für irgendein Foto dienen.
Die Künstlerin und Autorin Noah Sow macht an dem Nachmittag Mut, uns die Kunst zurückzuholen. “Kunst gehört allen, und besonders denen, die am meisten auszudrücken haben. Denn Kunst ist Leidenschaft. Manchmal sind Tanz, Musik, Zeichnen überlebenswichtig. Dein Bild kann eine powervolle künstlerische Botschaft sein.“ Sie stellt ihre eigene Arbeit vor und zeigt Beispiele empowernder moderner Arbeiten von Schwarzen Kunstschaffenden.
Anschließend gibt es Gelegenheit zum Gespräch und zu ausführlichen Fragen.

 

14h: Workshop: Street Arts, Identity Politics on Migration, Racism & Activism von Wiener Kulturaktivist_innen.

Fr., 16.10., Akademie der Bildenden Künste Wien: Vortrag: „Überlegungen und Überlegenheiten Diasporischer Kunst“ u.a.

Öffentliche Veranstaltung
 

Im Rahmen der

 

Fellowship

 

 

Wann: 16. Oktober 2015, 17 Uhr
Wo: Academy of Fine Arts Vienna, AULA (Schillerplatz 3, 1010 Wien)

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/680052925463657/

 

17h: Keynote und Künstlerinnenvorstellung von Noah Sow (Hamburg):
„Überlegungen und Überlegenheiten Diasporischer Kunst“

 

18h Diskussion “Museum Space, Art & Diaspora” (The Relevance of Political Art)”

mit Cana Bilir-Meier (Vienna), Gin Müller (Vienna), Hamado Dipama (Munich), Verena Melgarejo Weinandt (Vienna), Hansel Sato (Vienna) & Clifford Erinmwionghae (Vienna)
Moderation: Marissa Lobo

 

Kuratiert von:

Erinmwionghae A. Clifford ist Fotograf und Aktivist. Studierte EDV an der University of Benin, Nigeria. Er lebt in Wien seit 2004 Zulätzt als Asylwerber und Studiert gerade Konzeptkunst

Eine Buchempfehlung über das Schreiben

Beitrag 4 in der Serie “Wir schreiben einen Roman in exakt vier Wochen” (Beitrag 1 , Beitrag 2 , Beitrag 3)

 

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BEFORE THERE WERE BOOKS, we read each other. We still do, every minute of every day. We instinctively know everyone has an agenda, and we want to be sure that agenda isn’t to clobber us, either metaphorically or with a hammer. What we’re hoping for is kindness, empathy, and maybe a nice big box of chocolates. So it’s interesting to note that the term “agenda” often carries a negative connotation, implying something decidedly Machiavellian, as in duplicitous, manipulative, and cunning. Truth is, agenda is just another word for goal—making it completely neutral and utterly necessary to survival.

– Lisa Cron, Wired for Story

 

 

 

 

Es gibt so viel Literatur darüber, wie eine Erzählung zu schreiben ist, wie „man“ einen Krimi, Thriller, eine Liebesgeschichte, Teenagergeschichte, historischen Roman usw. zu erstellen hat, nach Patentrezept und Strickmuster, für garantierten finanziellen Erfolg™, nach unabänderlichen Strukturvorgaben, die schon die alten Griechen in die Kinos Theater trieb…., dass es schon allein Jahre dauern kann, sich durch die Ratgeberliteratur zu lesen, ein Hundertstel davon auszuprobieren und ein Schema nach dem anderen mit dem Aktenvermerk “versucht und verkrampft” hinfortzusortieren.

 

Alle Ratgeber sind eben nicht für alle Menschen und alle Motivationen geeignet. Und DAS dramaturgische Format und Gerüst, ohne das eine Story nicht funktionieren kann, gibt es nicht. Das lässt sich ja sogar schon an Thomas Mann und Donnie Darko sehen. Das heißt nicht, dass ich glaube, ohne Regeln besser schreiben zu können, sondern, dass die Regeln nicht unzutreffend oder verkürzt sein sollten, nicht auf falschen Vorannahmen basieren und auch nicht Ursache und Wirkung vertauschen, wie zum Beispiel

Kunst braucht keine Erlaubnis. Sie gehört Euch bereits. Interview in »other stories«

zur Jurymitgliedschaft beim Plakatwettbewerb „Mensch, Du hast Recht(e)!“ (inzwischen ein mobiles Lernlabor) der Bildungsstätte Anne Frank

Liebe Noah Sow, was hat Sie eigentlich motiviert, in der Jury zu einem Nachwuchskunstwettbewerb dabei zu sein?

Besonders motiviert hat mich die Hoffnung, eine Perspektivvielfalt in den Arbeiten, Ansätzen und Gedanken junger Leute zu sehen. Sogar in der politischen Arbeit und Bildung ist es noch viel zu oft so, dass die Mehrheitskultur “über andere” spricht, bastelt, mahnt und proklamiert. In dem Wettbewerb habe ich die Chance gesehen, dass jetzt einmal die, um die es bei dem Thema immer geht, selbst plakativ und sichtbar werden, dass er die Stimmen derer verstärkt, die die Problematik nicht umgesetzter Menschenrechte am besten kennen, weil sie selbst darum kämpfen müssen. Menschen, die mehrfach diskriminiert werden, wie zum Beispiel junge migrantisierte Frauen, Queers die behindert werden, illegalisierte geflüchtete Jugendliche. Durch ihre vielfältigeren Erfahrungen haben sie auch mehrfache Wissenszugänge zu Politik und Gesellschaften. Denen kann keiner was erzählen. Das sind die wichtigsten Stimmen und die hört die Öffentlichkeit bislang am wenigsten an.
Es gibt auch feste Vorstellungen darüber, wer welche Kunst zu machen hat. Plakate sind von männlichen Grafikern zu gestalten. Moderne abstrakte Kunst hat aus Europa oder Amerika zu kommen. Südamerikanische Bilder haben bunt und anschaulich, leicht nachvollziehbar und fetischisierbar zu sein. Und so weiter. Ich habe mich über den Wettbewerb gefreut, weil er mithelfen kann, zu korrigieren, wie und von wem welche Art der Gestaltung überhaupt abgefragt wird.
Auch verschwenden wir in Deutschland noch viel zu oft Zeit mit der absolut albernen Frage “wie politisch ist Kunst”? Ich fand es sehr gut, dass dieses Ablenkungsmanöver bei dem Wettbewerb gar nicht erst beachtet wurde, indem er explizit begriffen und unterstützt hat, dass Kunst und Kreativität selbstverständlich immer genau so politisch sind wie die Menschen, die kreativ arbeiten, dies im Gesamtgefüge nun einmal sind.

 

In Ihrem Vortrag „Kunst ist für alle da!“ am Abend vor der Preisverleihung ging es auch um die Unmöglichkeit, Kunst überhaupt bewerten zu können – insbesondere, wie Sie halb-ironisch dazu bemerkt haben, wenn man über 30 Jahre alt ist. Dennoch haben Sie als Jurymitglied einen Weg finden müssen, Punkte zu vergeben und Favoriten zu bestimmen. Wie sind Sie mit diesem Widerspruch umgegangen – und welche Kriterien haben Sie für sich entwickelt?

NaNoWriMo – für mehr Vielfalt in deutschen Erzählungen – eine Anregung

Nano- was bitte?

 

NaNoWriMo nennt sich der US-amerikanische „National Novel Writing Month“, zu deutsch: “nationaler Romanschreibemonat”. Davon erfahren habe ich zum ersten mal im letzten Jahr. Ich war von dem „national“ schon so abgeturnt, dass ich kein weiteres Interesse daran aufbringen konnte. Vor ein paar Wochen landete ich dann noch einmal über Umwege auf einer Homepage, die sich damit beschäftigte, und habe es mir diesmal genauer angesehen – aus gutem Grund: Ich habe nämlich vor, eine neue Erzählung zu schreiben, und finde es schon schwer, für dieses Vorhaben überhaupt erst einmal einen ernstzunehmenden Zeitplan hinzubekommen.

 

Je mehr ich dann also im zweiten Anlauf doch noch über den NaNoWriMo las, desto mehr lust hatte ich, das zu machen, allerdings außerhalb von deren Forumplattform. Wenn die Idee und das System grundsätzlich als Inspiration dienen können, warum nicht? Ganz pragmatisch habe ich daher kurzerhand entschieden, den November als Schreibemonat zu adoptieren und die Informationen der Seite zu nutzen. Die Langfassung des Namens muss ich aber umbenennen, damit ich das Ganze ohne schlechte Laune betreiben kann.

 

NaNoWriMo heißt bei mir daher im folgenden: No-Alibi! Novel Writing Month. („Kein Alibi! Romanschreibemonat“)

 

 

November als Schreibemonat – Wie geht das und was soll das bringen?

 

Am NaNoWriMo teilzunehmen, bedeutet, ein Buch in einem Monat zu schreiben. Und zwar im November.

 

Warum das nicht zu 100% absurd ist, sogar machbar und sinnvoll sein kann, im Kurzüberblick:

Rechnung, Lieferschein: Liebe Kurverwaltung

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