Angewandtes Empowerment durch Yoga (und es ist wahrscheinlich nicht das, was du denkst!)

 

In meiner langjährigen Arbeit als Aktivistin und mit anderen Community-Aktiven wurde mir klar, dass es einen engen Zusammenhang gibt dazwischen, selbst „empowert“ zu sein und andere „empowern“ zu können.
Und mir fiel auf, dass oft diejenigen, die die meisten struktuellen Nachteile erleben, die größten Bemühungen auf sich nehmen, um ihre Communities und die nächste Generation zu stärken. (Wenn ich schreibe „größte Bemühungen“, ist das bitte keinesfalls zu verwechseln damit, wer oder wessen Vereine, Projekte oder Aktionen am auffälligsten oder bekanntesten sind.)

 

Was Empowerment eigentlich ist, wie es aussieht und sich anfühlt, darüber gibt es so viele Philosophien wie es Menschen gibt, die darüber nachdenken. Für manche ist empowert zu sein „wenn ich den Mut habe, zu protestieren“, für andere „wenn ich um Hilfe bitten kann“ und für wieder andere bedeutet Empowerment „wenn ich nicht um Hilfe zu bitten brauche“. Mein eigener Definitionsentwurf lautet: Empowert zu sein ist, wenn mein inneres Gleichgewicht nicht maßgeblich von äußeren Faktoren abhängt.

Diesen Zustand erreicht zu haben bedeutet nicht, dass schlimme Vorgänge mich plötzlich kalt lassen oder dass ich nicht mehr für Gerechtigkeit kämpfen würde. Es bedeutet, eine andere emotionale Reaktion zu haben auf Dinge, die zuvor eine Krise auslösen oder ein Trauma wieder aufrufen konnten. Ich erinnere mich an den Schmerz oder fühle ihn sogar, aber ich kann anders mit ihm umgehen. Ein bisschen ist das wie der Unterschied dazwischen, sich versehentlich zu verletzen und tätowiert zu werden, wobei ganz klar wird: es ist nicht der Schmerz per se, der problematisch ist. Bei einer Tätowierung sitzen wir stundenlang seelenruhig herum, unterhalten uns, machen Witze, denken nach, sehen Filme oder meditieren, während wir durchgehend Schmerzen aushalten. Bei einer vergleichsweise kleinen Verletzung, die nur ein paar Sekunden lang sehr weh tut und danach vielleicht nur noch ein bisschen brennt oder pocht, geraten wir aber regelmäßig in Panik, und für Tage oder Wochen ist unsere ganze Laune dahin. Der Unterschied zwischen den beiden ist die Angst. Bei der Verletzung wissen wir nicht, was gerade mit uns geschieht: wird es wieder werden? Was stimmt nicht? usw. Angst und Unsicherheit (Angst vor Kontrollverlust) sind die Faktoren, die die Panik hervorrufen.

 

Emotional unabhängiger von der Außenwelt zu sein, hat nichts mit „losgelöst sein“ zu tun, im Gegenteil. Ich halte nichts davon, nebulöse „Loslösen“-Ansätze dafür zu strapazieren, gesellschaftliche Verantwortung zu verschieben. Ganz pragmatisch betrachtet ist es einfach nur so: voller Ängste und Nervosität, wenn sich Gedanken und Emotionen der Kontrolle entziehen, kann Diskriminierung weder bekämpft noch bewältigt werden. Als Person, die in sich ruht, kann ich viel besser beurteilen, welche Maßnahmen Sinn machen könnten, und -was noch viel wichtiger ist- was ich eigentlich tun will.
An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass diese Zusammenhänge keinesfalls für einen strukturellen Empowerment-Ansatz missbraucht werden dürfen, der verlangt, dass die Unterdrückten ihre Emotionen kontrollieren sollen als Antwort auf die Unterdrückung. Das wäre verächtlich und zynisch. (Siehe auch dieser Blogeintrag zum Thema.) Bevor institutioneller und struktureller Terror nicht endlich beendet wurden, sind an die Belasteten keine Anspruchskulissen zu richten. Was ich mit diesem Text anbieten will, ist kein „Programm“ sondern Werbung für Elemente, die das das Wohlergehen positiv beeinflussen, und die immer und immer der persönlichen Wahl jeder einzelnen Person überlassen bleiben müssen: Wünsche ich mir mehr inneres Gleichgewicht? Habe ich lust, es einmal zu versuchen mit Systemen, die in anderen Kulturen schon seit ein paar tausend Jahren gut funktionieren? In dieser Hinsicht ist das Besprochene persönlich. Es wird erst dann strukturell, wenn das Gelernte und Erfahrene innerhalb der Communities weitergegeben wird.

 

 

Was ist an Yoga empowernd?

 

Yoga ist keine gymnastiklastige Turnstunde oder Stretchingstunde, unter der es hierzulande im Westen (kolonisiert falsch) verstanden wird. Yoga ist keine Sportart, sondern ein System, um Körper, Geist und Seele -und auf Wunsch auch Spiritualität- in Einklang zu bringen, und zwar in erster Linie durch Atem- und Meditationsübungen. Wir können unsere nervige Umwelt nicht kontrollieren. Wir können aber lernen, uns zu zentrieren, so dass wir ausgeglichener sind und auch in schwierigen Zeiten öfter in uns ruhen. Genau das bewirkt Yoga, wenn es ganzheitlich geübt wird.
Wir trainieren damit nicht nur unser Nervensystem, sondern auch unsere Gedanken. Wenn wir nur reagieren, sind wir nicht empowert. Wenn ich immer nur reagiere, macht mich das auf Dauer fertig. Dass äußere Einflüsse meine Gedankenwelt bestimmen, verhindert, dass ich ausgeglichen bin. Wer mich leiden kann, wer nicht, wer was sagt oder schreibt… wie Deutschland sich aufführt oder allein die Vokabel „Donald Trump“ – wenn all das die Macht hat, meine Emotionen zu beeinflussen, und sogar körperliche Reaktionen auszulösen (Adrenalin wird ausgeschüttet, die Pupillen verändern sich, Muskelspannung nimmt zu…), stellt das ein Problem dar. Wenn die Aussenwelt einfach einen Knopf bei mir drücken kann, der macht, dass ich verkrampfe, verhindert das mein selbstbestimmtes Handeln und es verhindert, dass ich bei mir selbst bin und bleibe. Durch regelmäßige Meditation wird dieser Schaltkreis automatisch unterbrochen.

 

Mein Credo ist: ich kann nicht Schland verbessern, bevor ich mich erstmal um mich selber kümmere. Wenn wir uns willentlich in einen ausgeglicheneren Zustand versetzen können, wirkt das empowernd auf alle, die uns begegnen. Nochmal: damit will ich nicht ausdrücken, dass es in unserer eigenen Macht lieget, Mobbing oder Diskriminierung zu stoppen (es gibt Leute, die das mit Zuhilfenahme esoterischer Konzepte behaupten, und sie irren sich gewaltig). Sondern, ich will sagen: wie ich auf vergangene Diskriminierung, vergangenen Hass heute reagiere, ist tatsächlich meine Verantwortung als erwachsene Person. Mithilfe von Übung und Meditation kann ich lernen, meine Gedanken und Emotionen so zu beeinflussen, dass die Vergangenheit keine dauerhaften schwer beeinträchtigenden Schlagschatten mehr auf meine Gegenwart werfen kann.

 

Übungen als festen Bestandteil in den Alltag einzubauen, und sei es zur eigenen Heilung, ist nicht leicht. Das wissen alle, die einmal Reha- oder Krankengymnastik-‚Hausaufgaben‘ bekommen haben. Aber betrachten wir es mal so: es ist sicherlich leichter, schrittweise Bewältigung und Selbstzuwendung zu üben, als permanent im Gefühl von Überforderung zu verbleiben.

 

Warum ist es im Alltag so schwer, neue Gewohnheiten einzubauen?

 

Trauma kann uns von uns selbst abschneiden. Es nimmt uns die eigenen Mittel weg, um Wege zur Heilung zu gehen. Das ist das Perfide am Zustand der Unterdrückung: dass auch die Handlungen, die aus der Misere heraus führen, überwältigend schwer erscheinen, und die Vorstellung, frei zu sein, so unerhört und unfassbar ist, dass sie ausgeklammert wird. Alle Energiereserven werden für das Aufrechterhalten der ‚Grundfunktionen‘ aufgewendet. Deswegen ist es besonders wichtig, für Communities diskriminierter Minderheiten Entspannung und Meditation als Kurse anzubieten. Weil es für so viele Menschen illusorisch ist, es allein zu versuchen (ganz abgesehen davon, dass qualifizierte Anleitung zumeist fehlt).

 

Am Rande: Viele Trends basieren auf kultureller Aneignung. Sie verwässern Traditionen, die sie nicht verstehen, zu einer leicht konsumierbaren Version für westliches Wohlbefinden. Sie verkaufen jahrtausendealtes Kulturwissen an die Kolonisierten zurück oder lassen sie sogar gleich ganz außen vor (wie alle PoC beim Besuch einer herkömmlichen Yogastunde in Deutschland sofort selbst testen können). „Mindfulness“/Achtsamkeit sowie die CBT (Cognitive Behavioral Therapy; zu deutsch kognitive Verhaltenstherapie) sind im Prinzip übersetzte hinduistische und buddhistische Übungen. Sie funktionieren sehr gut. Trotzdem fehlen entscheidende Elemente. Wir erfahren nichts von diesen Elementen, weil die westlichen „Urheber_innen“ zumeist verschweigen, wo sie das Wissen her haben, und dass sie es nicht in Gänze studiert haben. Sie nehmen das, was ihnen einleuchtet, und wenn es „funktioniert“ (worüber sie selbst entscheiden), wird es vereinfacht oder so weit sie es eben verstanden haben, umbenannt und als „neues System“ verkauft. Wenn aber „funktionieren“ gleichgesetzt wird mit „positiven Effekt zeigen“, ist das in der Betrachtung von Empowerment und ganzheitlicher Heilung nicht ausreichend.

 

Doch zurück zum Original. Durch Yoga und Meditation kann ich lernen, dass die Vergangenheit keinen maßgeblichen Einfluss auf meine Gedanken in der Gegenwart haben muss. Ich bin nicht die Person von vor 20 oder 10 oder zwei Jahren, oder von gestern. Ein Trauma mag real sein, aber durch Übungen mache ich die Erfahrung von mehr Kontrolle über meine Gedanken, meine Atemfrequenz und meinen nervlichen Zustand, und dadurch hat mein gesamtes System die Chance, zu lernen (und zwar nicht theoretisch nur auf Verstandesebene, sondern aus Erfahrung), dass die Vergangenheit Vergangenheit ist.
Auch die Zukunft ist mit Vorsicht zu genießen, was Aufregung angeht. Gerade in Deutschland ist nicht intuitiv verständlich, dass es einen Unterschied gibt dazwischen, vorzusorgen / zu planen, und Katastrophen heraufzubeschwören. Oft werden wir Opfer irrationaler Paniken, und es ist illusorisch, dass wir von ihnen nicht angesteckt werden sollen. Gegenmaßnahmen zum Ausgleich, bzw. um die eigene seelische Gesundheit zu erhalten (oder wiederherzustellen), halte ich für unabdingbar.

 

All der Hass ist nicht unsere Verantwortung. Die Situationen, in denen Hass sich entlädt, sind nicht unsere Verantwortung. Jemanden zu beschwichtigen, ist hundertmal nicht unsere Verantwortung. Das Trauma, das daraus resultiert, dauerndem Hass ausgesetzt zu sein, ist nicht unsere Verantwortung. Die Nachwirkungen und Ergebnisse, die durch dieses Trauma bis jetzt eingetreten sind, sind sehr privat. Wo ich heute hingehe und wohin nicht, aus welchen Gründen, welche Vorkehrungen ich treffe, usw. geht auch nur mich etwas an. Aber mir zu erlauben: weil ich mich eingeschränkt fühle, weil ich mir Empowerment wünsche, werde ich mich jetzt in die Richtung bewegen, etwas neues ausprobieren, was mich vielleicht weiterbringt – das verantworte ich selbst, Tag für Tag.

 

Was ist die politische Tragweite?

 

Das habe ich in einem Blogeintrag von mir etwas ausführlicher behandelt 1:

 

Das gesellschaftliche Tabu, so meine ich, besteht für uns nicht darin, gegen Unterdrückung zu kämpfen. Ganz im Gegenteil wird der Kampf gegen Unterdrückung als unser „natürlicher Ort“ aufgefasst und affirmiert. Das Tabu ist vielmehr, dass wir uns weigern, diesen Kampf bis zur Selbstaufgabe und Selbstzerstörung zu führen. Wir werden in ihn hinein ver-ortet und bekommen den Eindruck vermittelt, dass dieser Kampf unser richtiger Platz sei. So bemerken wir möglicherweise gar nicht, dass dadurch alle unsere Energien gebunden werden und wir nicht dazu kommen, unseren eigenen Ausdruck zu finden und zu verfolgen. (…)

 

Die Grundvoraussetzungen dafür, dass in Deutschland Heilung von Rassismus überhaupt stattfinden kann, müssen erst noch geschaffen werden. In einer Umgebung, die andauernd gleichzeitig brutalisiert und die Brutalisierung abstreitet, die geschichtlich tief eingebettet ist in Gewaltausübung und dieses Geschichtswissen im Alltag verdrängt, die uns gleichzeitig fetischisiert und unsere Existenz[berechtigung] verneint, sind unser psychisches Überleben und unsere Genesung und Heilung noch immer radikal politisch, unerhört, essentiell und existenziell. Genauer betrachtet für die gesamte Gesellschaft. (…)

 

Wir können mitunter recht schnell feststellen, wo wir noch nicht von Kolonialisierung frei sind: in Konzepten von Fürsorge, Selbstfürsorge, ja sogar Grundbedürfnissen, die gesellschaftlich normalisiert sind, aber im Bezug auf Schwarze Menschen auf einmal Tabus darstellen. Es sind die Dinge, über die zu sprechen (oder sogar nachzudenken) wir uns *schämen* sollen. Die wir schnell aus den Gedanken verbannen, vielleicht weil der Wunsch zu vermessen scheint, vielleicht weil die Beschämung funktionierte, vielleicht aus Angst (oder Erpressung) davor, als „egoistisch“ zu gelten. Ein paar Beispiele: Trost, Spiritualität, Hingabe, Entspannung.

 

Fast allen Orten gemeinsam ist, dass es keinerlei Strukturen gibt für eine intergenerationelle und intersektionale Begleitung in Fragen und Belangen von Körper-und-Geist, Nervenkostüm, Psyche, Lifestyle im diskriminierenden Umfeld, seelischem Gleichgewicht und spirituellen Fragen die unsere Lebensumstände aufwerfen. Für alles das ist es sehr schwer, Gelder und Ressourcen zusammenzubekommen. Unter anderem weil die Arbeit zur Genesung der von Rassismus Betroffenen traurigerweise immer noch von vielen nicht als Diskriminierungsabbau erkannt wird (dabei ist diese Arbeit das Fundament von Diskriminierungsabbau). Aber das soll kein Hindernis sein. Lasst uns diese Räume schaffen!

 

Ich wünsche allen, die dies lesen, jubelnde Erfolge bei der Selbstzuwendung und Erholung!

 

Noah Sow, Januar 2019

 

 

Noah Sow ist Autorin, Dozentin, Künstlerin und Produzentin. Sie engagiert sich seit 25 Jahren in der Antirassismus- und Empowermentarbeit und ist in Indien ausgebildete Meditations- und Yogalehrerin. Als direkte Schülerin in hinduistischer Tradition studiert sie vedantische Lehre und engagiert sich im internationalen Diskurs um das moderne Erbe der Kulturtechniken aus Yoga und Hatha Yoga. Sie gibt regelmäßig Fortbildungen, Workshops und Klassen, in denen für Menschen jeden Alters Meditationsübungen, Entspannungstechniken und ganzheitliche Selbstfürsorge in Theorie und Praxis vermittelt werden. Bei Workshops und Retreats beantwortet sie gern alle Eure Fragen zu den Themen Entspannung, Empowerment, „Decolonise Yoga“ und „Nervensystem vs. Europa“.

 

 

Weitere Artikel zum Thema

 

Vorsicht bei Empowerment für Kinder und Jugendliche: „Mit Selbstbewusstsein Rassismus entgegentreten…“ (aka: „Hör nicht auf die. Sei stark.“)
https://www.noahsow.de/blog/mit-selbstbewusstsein-rassismus-entgegentreten-aka-hoer-nicht-auf-die-sei-stark/

 

Activist-Burnout ist real! Ein Rat (und flame) für Schwarze Aktive und Aktive of Color
https://www.noahsow.de/blog/activist-burnout-ist-real/

 

Zwischenmeldung: Veranstaltungsfails und -Erfreulichkeiten aus dem echten Leben
https://www.noahsow.de/blog/veranstaltungsfeedback-1805/

 

 

 

Workshops, Retreats, Räume so planen, dass sie wirklich schützen und empowern und nicht versehentlich die Leute noch mehr belasten:

-> Onlineseminar „Erfolgreich rassismuskritisch veranstalten„.

 

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  1. Mein Vorsatz für 2019: nachhaltig bei Erholung helfen https://www.noahsow.de/blog/2019-erholung/ 

2 Comments
  • Michaela
    Antworten

    Liebe Noah!

    „Reines Überleben des Nervensystems“, ja, so ist es leider. Wenn man erst mal aus der Verdrängung raus ist, gibt es kein Zurück mehr.
    Ich kann nur jedem empfehlen, der die Gelegenheit hat, so eine Veranstaltung wahrzunehmen, es zu tun. Was ich gelernt habe in den letzten Jahren, nicht mit Nichtbetroffenen in die Diskussion gehen, wenn man eh schon geschwächt (oder vielleicht am besten gar nicht?). Von daher sind aber auch die Hilfsmöglichkeiten sehr begrenzt, weil man mit einem weißen Therapeuten meistens (es gibt wenige Ausnahmen) über Alltagsrassismus reden braucht, ohne eine weitere Klatsche zu kassieren.
    Ich habe diesen tollen WS in Köln mitgemacht und nun bin ich wieder in mein Heimatdorf gezogen. Und so wie du schreibst, gibt es da keinerlei Community, geschweige denn WS oder ein Bewusstsein. Es ist als, finge ich von null an. Ich hoffe so sehr, dass die kleinen Bundesländer nachziehen. Ich überlege auch, selbst etwas aufzuziehen. Wenn es klappt, werde ich dich auf jeden Fall einladen! :-)
    Alles Liebe
    Michaela

    16. März 2019 at 19:19

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