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RADIO META

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Radio Meta ist das jüngste Hörspiel von Noah Sow.
BHF2016_Nom_Langes Mikro

 

Nominiert für »Das lange brennende Mikro« beim 7. Berliner Hörspielfestival (2016).

In „Radio Meta“ erschafft die Vokalkünstlerin und Produzentin vier verschiedene Formatradiosender, spricht und singt alle Figuren und Inhalte (Nachrichten, Moderationen, katastrophale Interviews, Musiktitel).

Mit Schwarzem Humor und scharfer Beobachtung entlarvt Radio Meta auch die gesellschaftlichen Funktionen von Unterhaltungsmedien.

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Hören Sie es in der Podbean-App oder hier im Browser – am besten mit der ganzen WG und allen, die „was mit Medien“ machen (/wollen). Anders als im „echten Radio“ bestimmen Sie die Startzeit.

*Ausschnitte (kein Log-in notwendig):

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FEEDBACK

 

„einfach nur geil.“

– L., Kinobesucherin, Hamburg

 

„Großartig, jeder Schuß ein Treffer. Sollte zum Pflichtprogramm für Gestaltende auf die Schippe genommener Radioformate werden.“

– Georg Rossmann

 

„Das hat mir an einem nervigen Tag den Abend gerettet!“

M., Streamhörerin

 

„Ich habe das Hörspiel im Kino gesehen und musste noch Stunden später grinsen, aber auch ganz viel nachdenken. Sehr, sehr gut.“

– Kinobesucherin Hamburg

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„Radio Meta ist einfach nur mega! Präzise, fein, pointiert – dieses Hörspiel dekuvriert: das Selbstmitleid, die Selbstverliebtheit, die Selbstüberschätzung und den Herrschaftsanspruch der deutschen Radio-, Kunst- und Kulturmacher. Unbedingt hören oder im Kino sehen.“

– Anna F., Autorin

 

„Danke für dieses feine und pointierte Hörspiel, das auch Wochen später noch nachklingt und wahre Ohrwürmer produziert.“

– S., Kinobesucherin Hamburg

 

Make my Day… dös is saukomisch… Liked!

– Mike, Streamhörer

 

Das war einfach klasse. Mit scharfem Verstand produzierte Radiosatire. (…)Danke für diesen tollen multitalentierten Abend.

Jannis Rimke, Kinobesucher

 

In jedem Detail voll treffende Satire (…). Klug, sensibel und schmackhaft. Seit Jahren war es mir nicht mehr möglich in diesem Schland Radio zu hören und dabei entspannt intellektuell Spass zu haben. (…) – Danke Danke Danke

Yes I m still dabei, Kinobesucherin

 

Vielen Dank, für eine sehr gelungene Abendunterhaltung. Einerseits sind die Radiosendungen erschreckend realistisch (…) Andereseits gelingt es Noah Sow den Finger derart in die Wunde zu legen, dass auch die grässlichste Sendung einen (im Halse stecken bleibenden) Lacher wert ist. Besonders beeindruckend ist natürlich auch, dass das gesamte Fomat als Ein-Personen-Produktion entstanden ist und damit verdienen die Musikstücke, aber vor allem auch die verschiedenen Personen, größten Respekt. Meine persönlichen Highlights sind der bayerische „Star“, der nicht nur sprachlich unverständlich ist, sondern einmal mehr in Frage stellt, wieso die Art der Sendung im Real Life zur Hochkultur heraufbeschworen wird. Den Freien Sendern begegnet RadioMeta kritisch mit genau der Intelligenz, die sich die Macher_innen gerne selbst auf die Fahne schreiben. Alles in allem höchst empfehlenswert!

Dr. Griotte, Kinobesucherin

 

Ein toller und gelungener, lustiger und und implizit wegen der Hintergründe dessen, was da kritisiert wird, auch sehr trauriger und somit lehrreicher Satireabend. Ich kann das Programm nur empfehlen. Ich hatte die Sendung bereits auf dem FSK gehört und mich bestens beim Hören der vielfältigen Song- und Formatradio-Radio-Parodien amüsiert. Von „Freien Radios“ bis hin zum Mainstream bekommen alle „ihre Fett ab“ mit einer derart hoher Trefferquote, dass nicht nur jede/r Medienmacher/in sehr viel daraus lernen kann. (…)
Nicht minder eindrucksvoll die Song-Parodien; jener der „Deutschen Indie-Band“ ist eher unfreiwillig sogar ein Ohrwurm, der zur „Cultural Appropriation“ geht unter die Haut, wenn Menschen bereit sind, zuzuhören. Auch die Untertitelung der Kinoversion öffnet das Format nicht nur für Gehörlose, was hervorragend ist; selbst des Englischen Mächtigen bereitet es noch einmal Einblicke in ein Denken, das ungemein wichtig für öffentliche Debatten in Deutschland ist. Weil viele Details beim bloßen Hören entgehen. So erfuhr ich auch noch über eigene Rezeptionsweisen etwas. (…)Einen herzlichen Dank für dieses Erlebnis! Und für all das Wissen, dass mir und meinesgleichen humorvoll und spitzfindig aufbereitet wurde.

Christian Bettges, Kulturjournalist und Kinobesucher

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Öffentliche Aufführungen von Radio Meta:

 

»Radio Meta« wird auch in Kinos und auf Kulturbühnen gezeigt. Wenn Sie Interesse an einer Vorführung haben, kontaktieren Sie uns: team äht noahso.com

Auf der Kinoleinwand laufen die Texte mit, sowie Übersetzungen der englischsprachigen Lieder ins Deutsche. Es gibt auch ein Songbook zum Mitblättern vor Ort.

 

Vergangene Aufführungen:

 

– Deutschlandradio Kultur, 6. März 2017

– Berlin, 2. Februar 2017 CTM Festival for Adventurous Music and Art, „Fear Anger Love; Against Neutrality”: Lecture Presentation „Radio Meta – A Major Intervention“

– Hannover, 8.-11.9.2016: Hörspiel »Radio Meta« auf Hörstation auf dem interdisziplinär & postmigrantischen CLINCH Festival

– 8. Juli 2016 »Radio Meta« im Bablyon Kino Berlin

– 24. April 2016: Aufführung von „Radio Meta“ beim 7. Berliner Hörspielfestival

– Freitag, 30. Oktober 2015, Radio FSK Hamburg

– Radio Meta im Kino: 6.Dezember 2015, Hamburg, B-Movie (18 Uhr).

– 16.4.2015: Im Rahmen der Ausstellung „Ordnung // Struktur“ des Thea.Lit Frauen.Kultur.Labor, an Hörstationen vor Kulturinstitutionen in Bremen und auf Radio Weser
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Konzept

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Der Text der Wortbeiträge und Lieder in Radio Meta ist zumeist auf Meta-Botschaften reduziert, und darauf, was die sprechenden und singenden Personen gerade denken.

So moderiert etwa die Morningshow „Ich bin ein Typ, der gern im Fernsehen wäre“, Bono singt „I missed the bus with all the people who share an authentic voice“ (ich habe den Bus verpasst, in dem die Leute sitzen, die eine authentische Stimme haben) und die Hamburger-Schule-Band spielt eine Ode an das Mittelmaß.

Musik in Radio Meta

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Während Radio Meta im Radio läuft, ist das Songbook der darin vorkommenden Lieder online.

Videobeispiel der Kinoversion mit Untertiteln