„Mit Selbstbewusstsein Rassismus entgegentreten…“ (aka: „Hör nicht auf die. Sei stark.“)

Vorab: Dieser Artikel bezieht sich auf das ‚Fördern‘ von Selbstbewusstsein. Es gibt auch Selbstbewusstseinsarbeit, die sich mit augenscheinlich übersteigertem Selbstbewusstsein (entitlement) beschäftigt, hierum dreht sich dieser Text nicht.


 

 
Es ist eine tolle Sache, Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen.

 

 

Hier ein paar ganz raue Regeln für alle, die etwas zu ‚Selbstbewusstsein‘ von Kindern und Jugendlichen of Color organisieren wollen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit I-:

»Deutschland Schwarz Weiß« zu schreiben, war mein Trick. – Ein Einblick in persönliche Motive 8 Jahre nach Veröffentlichung

Ein Kernbestandteil von Rassismus ist, dass er ein System erschafft, in dem die, die unterdrückt werden, dazu angehalten werden, denen, die von dieser Unterdrückung profitieren, geduldig das Phänomen zu erklären. Tun wir es, wird dadurch unsere ganze Energie gebunden und wir arbeiten uns an anderer Leute Defiziten ab. Erklären wir nicht, werden wir für den Fortbestand der Unterdrückung ursächlich mitverantwortlich gemacht. Es ist eine Verhaftung, in der wir nichts zu gewinnen haben. Eines meiner Motive, damals »Deutschland Schwarz Weiß« zu schreiben, war, aus ihr auszubrechen.

Renaming #Nanowrimo: No Alibi!

Dear #Nanowrimo non profit,

 

I’m a German author of non fiction (so far. Ha. This will change in November), much inspired by your challenge to write a complete novel first draft in one month. I’ll partake this year and am blogging about it.

 

I understand Nanowrimo has become an institution and household name. I wouldn’t want to change the acronym. But it took me over a year to produce interest in Nanowrimo for one single reason: I was turned off by the „national“. I’m glad I read more about it and found out it’s in reality international with many local groups and forums. I’m much motivated to take on the challenge. But my feelings about the „national“ aren’t gone, rather shifted from a „meh“ to „doesn’t make sense for what Nanowrimo is“.

 

Three reasons why sticking to the traditional name is counterproductive:

 

Wien, Samstag, 17.10.: Vortrag, Info, Q&A „Kunst ist für alle da!“ – für Jugendliche und junge Erwachsene

Update:

– Eintritt frei!

– Der Street Art Workshop entfällt leider –  dafür haben wir länger Gelegenheit, zu reden und uns die Kunst zurückzuholen. :-)

 

Im Rahmen der

Fellowship

 

 

Wo: Brunnenpassage Wien
Wann: Samstag, 17.Oktober, 13:30 Uhr

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/461967190648890/

 
13:30 – 17 Uhr Input, Q&A und Gespräch mit Noah Sow:
„Kunst ist für alle da! Wie deine Bilder die Welt verändern.“

 

Besonders eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene mit Diskriminierungserfahrungen und aus den Diasporas!

 

Info:

„Die Kunstwelt mit ihren Museen und Galerien strengt sich nicht besonders an, auf uns zuzugehen. Wenn wir besondere Erfahrungen haben, zum Beispiel viele Kulturen leben, diskriminiert oder behindert werden, sind wir fast nie die Zielgruppe, sondern sollen höchstens als Motiv für irgendein Foto dienen.
Die Künstlerin und Autorin Noah Sow macht an dem Nachmittag Mut, uns die Kunst zurückzuholen. „Kunst gehört allen, und besonders denen, die am meisten auszudrücken haben. Denn Kunst ist Leidenschaft. Manchmal sind Tanz, Musik, Zeichnen überlebenswichtig. Dein Bild kann eine powervolle künstlerische Botschaft sein.“ Sie stellt ihre eigene Arbeit vor und zeigt Beispiele empowernder moderner Arbeiten von Schwarzen Kunstschaffenden.
Anschließend gibt es Gelegenheit zum Gespräch und zu ausführlichen Fragen.

 

14h: Workshop: Street Arts, Identity Politics on Migration, Racism & Activism von Wiener Kulturaktivist_innen.

Fr., 16.10., Akademie der Bildenden Künste Wien: Vortrag: „Überlegungen und Überlegenheiten Diasporischer Kunst“ u.a.

Öffentliche Veranstaltung
 

Im Rahmen der

 

Fellowship

 

 

Wann: 16. Oktober 2015, 17 Uhr
Wo: Academy of Fine Arts Vienna, AULA (Schillerplatz 3, 1010 Wien)

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/680052925463657/

 

17h: Keynote und Künstlerinnenvorstellung von Noah Sow (Hamburg):
„Überlegungen und Überlegenheiten Diasporischer Kunst“

 

18h Diskussion “Museum Space, Art & Diaspora” (The Relevance of Political Art)“

mit Cana Bilir-Meier (Vienna), Gin Müller (Vienna), Hamado Dipama (Munich), Verena Melgarejo Weinandt (Vienna), Hansel Sato (Vienna) & Clifford Erinmwionghae (Vienna)
Moderation: Marissa Lobo

 

Kuratiert von:

Erinmwionghae A. Clifford ist Fotograf und Aktivist. Studierte EDV an der University of Benin, Nigeria. Er lebt in Wien seit 2004 Zulätzt als Asylwerber und Studiert gerade Konzeptkunst

Bücher von Bestsellerautoren über das Schreiben

 

Beitrag 3 in der Serie „Wir schreiben einen Roman in exakt vier Wochen“  (Beitrag 1 , Beitrag 2 )

 

Es gibt einige Sachbücher bekannter Bestsellerroman-Autoren über das Schreiben, die sehr oft empfohlen werden. Manche respektiere ich in ihrem Job als produktive Autoren, und ich glaube, dass sie sicher einiges Wissen über das Schreiben mitteilen können. Ihre Sachbücher habe ich allerdings bisher allesamt nach ein paar Kapiteln zur Seite legen müssen, aus denselben Gründen, aus denen ich auch ihre Erzählungen zur Seite gelegt habe: die meisten von ihnen verwechselten Absicht (Intention) mit Perspektive. Um ein Beispiel aus dem Leben zu nehmen: Der Autor James Wichtig hat die Absicht, etwas für Geflüchtete zu tun, also schreibt er einen Roman darüber, in dem das schwere Leben eines Geflüchteten beleuchtet wird.