Interview mit Sharon Dodua Otoo: »Schreiben im Community-Style«

Allen, die davon träumen, ein eigenes Buchprojekt zu realisieren, empfehle ich wärmstens den internationalen Schreibe-Support-Monat „NaNoWriMo“. Hier steht mehr darüber. Er naht schneller, als meiner Szenentabelle lieb ist (ich bin gern gut vorbereitet, ansonsten wird aus Heimatkrimi bei mir fix versehentlich Science-Fiction-Kochbuch-Sachtext-Bedienungsanleitungs-Splatter).

Anlässlich des vergangenen NaNoWriMo habe ich Sharon interviewt. Ihr wisst schon, die diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, Herausgeberin, Verlegerin und Community-Aktivistin! Wie das hektische Leben so spielt, ging die Zeit seither hinterrücks übertrieben schnell vorbei, Mea Culpa.

Jetzt habe ich mich aber zusammengerissen und das Interview endlich mal ordentlich für den Blog formatiert. Geht ja gar nicht, so etwas so lange zurückzuhalten (siehe letzte Frage).

 


 

N: Sharon, Du gibst Bücher heraus, betreibst eine Verlagsedition und schreibst auch selbst Kurzgeschichten und Erzählungen in Romanlänge. Hängen diese Tätigkeiten als logische Folge miteinander zusammen? Oder hat es sich für Dich zufällig oder aus anderen Gründen so ergeben?

 

S: Die hängen eindeutig zusammen. Das Ganze hat sein Ursprung in Aktivismus: ich will mit den Mitteln, die mir zu Verfügung stehen, mein Beitrag dazu leisten, dass es mir, meine (Wahl)Familie und meiner Community immer besser geht. Ich bin außerdem dem Rat von Toni Morrison gefolgt und schreibe die Geschichten, die ich

Hamburg, 3. Juli: „Laufend gegen Gewalt“: da bin ich ausnahmsweise gerne Mitläuferin.

vlnr.: meine Wenigkeit, das Organisatorinnen-Team. Foto: Tom Wendt

vlnr.: meine Wenigkeit, Anika Ziemba, Gabriela Kumru, Ayse Kafes. Foto: Tom Wendt

 

Dieses Jahr unterstütze ich den Benefiz-Lauf bzw Benefiz-Walk bzw. Benefiz-Roll für die autonomen Hamburger Frauenhäuser nicht nur als Teilnehmerin sondern mache auch Werbung dafür.
Die autonomen Hamburger Frauenhäuser sind auf Bekanntheit und Spendengelder angewiesen.

 

Es ist der angenehmste Hamburger Lauf, den ich kenne, ganz ohne

Berlin, 8. Juli: mein Satire-Hörspiel im Kino

Radio-Meta-thb-pm

 

aus Afrodeutscher Inside-Perspektive!

 

am Freitag, 8.7.2016 um 18 Uhr im Babylon Kino Berlin , Rosa-Luxemburg-Str. 30

 

Nominiert für »Das lange brennende Mikro« beim 7. Berliner Hörspielfestival (2016)

 

In Noah Sows Hörspiel »Radio Meta« werden auf unterhaltsame Weise verhandelt: linke Widerstands-Fehlleistungen (peinliches Interview zu Occupy und einem Angela Davis T-Shirt), mediales Kulturgemackere („Radio Monokultur“), kulturelle Aneignung (u.a. mit einer Bono-Parodie, dem „Cultural Appropriation Reggae“ und dem Rapper MC Mimikry), und die Belanglosigkeit der bürgerlichen Indie-Band (Hymne: „wir sind Teil des Problems“).

Neue edutainende TV Kolumne in WestART Live (Start: 2. Mai 22:40 Uhr, WDR Fernsehen)

(To read this post in English, click the lil‘ flag icon in the main menu to the left)

 

teaser-anderssein

 

Da bin ich doch glatt zurückgekehrt in das Mutterschiff WDR – zumindest für einen Abstecher. NEIN, ich habe niemanden verletzt. Höchstens ideologisch. Oder verjährt.
Am 2. Mai gibt es die Sendung WestART live im neuen Format und Gewand, darunter meine Kolumne aus der »psychosozialen Praxis«.
Wer bei einer Edutainment Attacke dabei war, kennt noch die Ärztin, die PBV diagnostizierte. Jetzt praktiziert sie an dieser Stelle (und hinterher in der WDR Mediathek, ahem) jeweils zum Sendungsthema. Erste Folge: „Anders sein„.

Genau.

 

WDR-Presseinfo: http://presse.wdr.de/plounge/tv/wdr_fernsehen/2016/04/20160426_westart_live.html

 

*