Hörspiel im Kino! »Radio Meta« mit Untertiteln, Hamburg, 6. Dezember 2015, 18 Uhr

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg
Eintritt: 3,50 €
Bier und Malzbier: 1,50 €

Tel: 040 4305867 ; www.b-movie.de

 

Auf der Kinoleinwand werden die Texte gezeigt sowie Übersetzungen der wenigen englischsprachigen Lieder ins Deutsche. Es wird auch ein Songbook erhältlich sein. Bei Bedarf Q&A. In jedem Fall gemeinsame Kaltgetränke.

 

Alle kommen, please share. .

 

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Event auf Facebook (ist auch ohne Facebook account zu besichtigen): https://www.facebook.com/events/549510841864545/

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Vier Formatradiosender geraten aus dem Ruder. Interviews gehen daneben. Die Lieder bestehen aus den Gedanken der Interpret_innen („We are the Scandinavian indie band from Scandinavia.“) Mit Musik und schwarzem Humor entlarvt Radio Meta gesellschaftliche Funktionen von Unterhaltungsmedien.
Die Künstlerin und Produzentin Noah Sow spricht und singt alle Figuren und Inhalte (Nachrichten, Moderationen, katastrophale Interviews, Musiktitel).

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Hörproben und Infoseite: http://www.noahsow.de/radiometa/

 

Barriereinfo: leider ist der Saal nicht rollstuhlgerecht :-((

Falls Sie eine barrierefreiere Örtlichkeit kennen und mögen, in der das Hörspiel aufgeführt werden soll, würden wir uns über eine Nachricht freuen an team{[ät]}noahso.com.

4 Comments
  • Ein toller und gelungener, lustiger und und implizit wegen der Hintergründe dessen, was da kritisiert wird, auch sehr trauriger und somit lehrreicher Satireabend. Ich kann das Programm nur empfehlen.

    Ich hatte die Sendung bereits auf dem FSK gehört und mich bestens beim Hören der vielfältigen Song- und Formatradio-Radio-Parodien amüsiert. Von „Freien Radios“ bis hin zum Mainstream bekommen alle „ihre Fett ab“ mit einer derart hoher Trefferquote, dass nicht nur jede/r Medienmacher/in sehr viel daraus lernen kann. Dann, wenn Bereitschaft besteht, über sich selbst zu lachen.

    Nicht minder eindrucksvoll die Song-Parodien; jener der „Deutschen Indie-Band“ ist eher unfreiwillig sogar ein Ohrwurm, der zur „Cultural Appropriation“ geht unter die Haut, wenn Menschen bereit sind, zuzuhören.

    Auch die Untertitelung der Kinoversion öffnet das Format nicht nur für Gehörlose, was hervorragend ist; selbst des Englischen Mächtigen bereitet es noch einmal Einblicke in ein Denken, das ungemein wichtig für öffentliche Debatten in Deutschland ist. Weil viele Details beim bloßen Hören entgehen. So erfuhr ich auch noch über eigene Rezeptionsweisen etwas.

    Alles in allem rundum gelungen. Und für jemanden wie mich, der gewohnt ist, mit Bewegtbild zu arbeiten und dabei doch die Möglichkeiten des Tons und der Musik bereits ausgiebig erkundet hat, gelingt auch schlicht und ergreifend ein Erlebnis, wenn Gelegenheit geboten wird, ein „Hör-Kino“ zu erfahren. Das macht den Kopf auf, frei und ist deshalb gut. Einen herzlichen Dank für dieses Erlebnis! Und für all das Wissen, dass mir und meinesgleichen humorvoll und spitzfindig aufbereitet wurde.

    23. Dezember 2015 at 11:24
  • Jannis Rimke
    Antworten

    Das war einfach klasse. Mit scharfem Verstand produzierte Radiosatire. Mal musste ich lachen, mal weinen, mal husten und auch manchmal würgen. Ich weiss schon, warum ich relativ wenig Radio höre. Danke für diesen tollen multitalentierten Abend.

    25. Dezember 2015 at 23:30
  • Ich war bei der Aufführung dabei und habe die gute und in jedem Detail voll treffende Satire sehr genossen. Klug, sensibel und schmackhaft. Seit Jahren war es mir nicht mehr möglich in diesem Schland Radio zu hören und dabei entspannt intelektuell Spass zu haben. Radio Meta hat das Radio in mein Leben reintegriert – Danke Danke Danke

    28. Dezember 2015 at 20:57
  • Dr. Griotte
    Antworten

    Vielen Dank, für eine sehr gelungene Abendunterhaltung. Einerseits sind die Radiosendungen erschreckend realistisch und damit beschämend, traurig, erzürnend oder einfach plump… Andereseits gelingt es Noah Sow den Finger derart in die Wunde zu legen, dass auch die grässlichste Sendung einen (im Halse stecken bleibenden) Lacher wert ist. Besonders beeindruckend ist natürlich auch, dass das gesamte Fomat als Ein-Personen-Produktion entstanden ist und damit verdienen die Musikstücke, aber vor allem auch die verschiedenen Personen, größten Respekt. Meine persönlichen Highlights sind der bayerische „Star“, der nicht nur sprachlich unverständlich ist, sondern einmal mehr in Frage stellt, wieso die Art der Sendung im Real Life zur Hochkultur heraufbeschworen wird. Den Freien Sendern begegnet RadioMeta kritisch mit genau der Intelligenz, die sich die Macher_innen gerne selbst auf die Fahne schreiben. Alles in allem höchst empfehlenswert!

    30. Dezember 2015 at 15:43

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