Warum nicht 100% der Menschen „mit Migrationshintergrund“ lust haben, zu wählen

aka Überlegungen zur Bundestagswahl, die Qual der Wahl und warum es Sinn machen kann, eine kleine Partei zu wählen, die keine Chance hat.

 

 

Video-Transkript:

 

Ich habe eine Anfrage bekommen von irgendeinem Vereins… Stiftungs… Dings, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration und Integration und defizitärlabelnde Ausgrenzungsgruppenkonstrukte – ich solle bitte ein Statement abgeben, dass die „Menschen mit Migrationshintergrund“

Online und Print: Dossier zu 10 Jahren Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

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Bild: Netzwerk IQ

Anlässlich des 10jährigen Inkrafttretens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schrieben verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven eine Analyse und Bewertung des Gesetzes. Ich auch, in einer Einführung (S. 66).

 

Veröffentlicht von der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung bei VIA Bayern eV.

 

Dossier zum Download: hier

Hamburg, 27.04.2016: Vorlesung „Decolonize Your Veranstaltungsplanung (aka: verantwortlich Veranstalten)“

Im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe »Jenseits der Geschlechtergrenzen« der AG Queer Studies

Mittwochs 19 - 21 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Hamburg

 

Epic Fails und Bessere Praxis für die Planung transformativer Projekte: Einführung und Grundlagen

Es gibt viele Traditionen, wie in Deutschland kommuniziert und veranstaltet wird. Diese Traditionen – und oft auch unhinterfragten „automatischen“ Abläufe, Besetzungspolitiken und Programmpunkte – sind genauso gewachsen wie die gesellschaftlichen Zustände, die wir verändern wollen. Wenn wir herkömmliche Regeln und Traditionen befolgen, ohne sie zu hinterfragen, verlaufen selbst transformativ beabsichtigte Veranstaltungen oft nicht vorteilhaft – und die politische veranstalterische Konzeption und Praxis sabotiert ihre eigenen (vorgeblichen) Absichten.

Kunst braucht keine Erlaubnis. Sie gehört Euch bereits. Interview in »other stories«

zur Jurymitgliedschaft beim Plakatwettbewerb „Mensch, Du hast Recht(e)!“ (inzwischen ein mobiles Lernlabor) der Bildungsstätte Anne Frank

Liebe Noah Sow, was hat Sie eigentlich motiviert, in der Jury zu einem Nachwuchskunstwettbewerb dabei zu sein?

Besonders motiviert hat mich die Hoffnung, eine Perspektivvielfalt in den Arbeiten, Ansätzen und Gedanken junger Leute zu sehen. Sogar in der politischen Arbeit und Bildung ist es noch viel zu oft so, dass die Mehrheitskultur „über andere“ spricht, bastelt, mahnt und proklamiert. In dem Wettbewerb habe ich die Chance gesehen, dass jetzt einmal die, um die es bei dem Thema immer geht, selbst plakativ und sichtbar werden, dass er die Stimmen derer verstärkt, die die Problematik nicht umgesetzter Menschenrechte am besten kennen, weil sie selbst darum kämpfen müssen. Menschen, die mehrfach diskriminiert werden, wie zum Beispiel junge migrantisierte Frauen, Queers die behindert werden, illegalisierte geflüchtete Jugendliche. Durch ihre vielfältigeren Erfahrungen haben sie auch mehrfache Wissenszugänge zu Politik und Gesellschaften. Denen kann keiner was erzählen. Das sind die wichtigsten Stimmen und die hört die Öffentlichkeit bislang am wenigsten an.
Es gibt auch feste Vorstellungen darüber, wer welche Kunst zu machen hat. Plakate sind von männlichen Grafikern zu gestalten. Moderne abstrakte Kunst hat aus Europa oder Amerika zu kommen. Südamerikanische Bilder haben bunt und anschaulich, leicht nachvollziehbar und fetischisierbar zu sein. Und so weiter. Ich habe mich über den Wettbewerb gefreut, weil er mithelfen kann, zu korrigieren, wie und von wem welche Art der Gestaltung überhaupt abgefragt wird.
Auch verschwenden wir in Deutschland noch viel zu oft Zeit mit der absolut albernen Frage „wie politisch ist Kunst“? Ich fand es sehr gut, dass dieses Ablenkungsmanöver bei dem Wettbewerb gar nicht erst beachtet wurde, indem er explizit begriffen und unterstützt hat, dass Kunst und Kreativität selbstverständlich immer genau so politisch sind wie die Menschen, die kreativ arbeiten, dies im Gesamtgefüge nun einmal sind.

 

In Ihrem Vortrag „Kunst ist für alle da!“ am Abend vor der Preisverleihung ging es auch um die Unmöglichkeit, Kunst überhaupt bewerten zu können – insbesondere, wie Sie halb-ironisch dazu bemerkt haben, wenn man über 30 Jahre alt ist. Dennoch haben Sie als Jurymitglied einen Weg finden müssen, Punkte zu vergeben und Favoriten zu bestimmen. Wie sind Sie mit diesem Widerspruch umgegangen – und welche Kriterien haben Sie für sich entwickelt?

Rechnung, Lieferschein: Liebe Kurverwaltung

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