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Veröffentlichungen im Dezember // New Releases: Short Film, Interview, Paper

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– open the post to read in English below –

 

Auf dem “Heimatkunde”-Portal der Heinrich Böll Stiftung sind mehrere Beiträge von/mit mir erschienen:

  • Kurzfilmdebut “Act of Wellness” (deutsche und englische Version) mit Musik als Gratisdownload

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11. Dezember 2014 - 0 Comments

Dezember-Veranstaltungen in Dresden (6.12.) und Berlin (12.12.)

6.12. Dresden: Keynote: Schwarze Wissensproduktion als angeeignete Profilierungsressource @ Tagung der Guernica-Gesellschaft zu Gast bei den staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Tagung “Neue postkoloniale Analysemethoden in der Kunst” mit u.a.: Noah Sow, Rena Onat, Urmila Goel, Jihan Jasmin Dean, Sandrine Micosse-Aikins
5. & 6. DEZEMBER 2014. Anmeldung erbeten (siehe Link).

 

12.12. Berlin: Sister-Wellness. Ein Themen- und Austauschabend für und von Schwarzen Frauen*InterTrans und Frauen*InterTrans of Color, zu Wellness als Selbstermächtigung @ Frauenkreise Berlin

(Wir bitten um pünktliches Erscheinen)
Der Eintritt ist frei

 

http://www.noahsow.de/terminelive/

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2. Dezember 2014 - 0 Comments

Hamburg, 5.11.2014, 19h: Vorlesung “The Beast in The Belly – Schwarze Wissensproduktion als angeeignete Profilierungsressource”

Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5, Raum 0079
 
Im Rahmen der Vorlesungsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen” (Wintersemester 2014/15) der AG Queer Studies
 
Wie “Black Studies” hierzulande praktiziert und instrumentalisiert werden: als Trophäe für postulierte Fortschrittlichkeit [der Dominanzkultur], und als potenzielle Verhinderung von Selbstreflektion oder Konsequenzen daraus. Eine Steilvorlage fürs Hegemonialbingo.
Wie die systemhafte Annektierung und Monetarisierung von Widerstandswissen vor sich geht, wie wenig “post”kolonial das Gefüge in Wirklichkeit ist, unter welchen Voraussetzungen autonome Studien möglich waren, sind und wären, und was dies im Bezug auf Ressourcen bedeutet, wird in diesem Lehrvortrag erläutert, mit aktuellen Fallbeispielen.
 
abstractheft: http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/Abstractheft%20WiSe%202014-15_grLogo.pdf
 
aktuelles Programm der AG Queer Studies: http://agqueerstudies.de/programm/programm/
 
Die Vorlesungsreihe ist öffentlich.
 
 
 

22. Oktober 2014 - 0 Comments

Hamburg, Fr, 25.7. 14 Uhr: (Abschluss-)Keynote: “Jenseits böser Wörter…”

“… Hegemoniale Mechaniken öffentlicher Sprache”

 

auf der Tagung

 

Correctly Political!
Sprachkritik und kritischer Sprachgebrauch für das 21. Jahrhundert
am 24.und 25. Juli 2014, Uni Hamburg, ESA1 O 221

 

 

im barrierefrei zugänglichen Ostflügel des Hauptgebäudes der Universität Hamburg

 

Auf der Tagung beschäftigen sich Vortragende und Besucher_innen mit Sprache und Sprachkritik in der vielfältigen Gesellschaft.

http://www.correctly-political.de/

 

Mit Noah Sow, Mutlu Ergün-Hamaz, lann hornscheidt, Reyhan Şahin, Joke Janssen, HollabackBLN!, Elahe Haschemi Yekani u.v.a.

 

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten!

 

 

22. Juli 2014 - 0 Comments

Osnabrück, 2.7.14: Vortrag zu Dominanzerhalt über Kommunikation innerhalb von Medien und ‘Antira’-Arbeit

VA: “Vortrag und Workshop sind in deutscher Lautsprache, gratis, öffentlich, rollstuhlgerecht erreichbar”

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26. Juni 2014 - 0 Comments

Berlin, 27.-29.6. Ausstellung/Exhibition & Storytelling-Projekt “Wall of Wellness”, Stop Telling Women to Smile, HollabackBLN, “48h Neukölln”

 

(Info in English: scroll down or click here.)

 

 

 

Am 27.6. um 19h eröffnet meine ‘Wall of Wellness’, mit der Premiere des Kurzfilms und Storytelling-Projektes “Act of Wellness” (englisch und deutsch. bring your sister!!!).

 

Wo: Auf dem wunderschönen Endorphina Bäckerei-Gelände (Hinterhof, Backstein, Oase, draußen, drinnen, Gebäck, Musik, chillen) Endorphina Backkunst ; “Gläserne Bäckerei” Produktionsstätte und Hofladen, Elsenstraße 52, 12059 Berlin

 

Im Rahmen des Kunstfestivals 48h Neukölln und -wichtiger- gemeinsam mit der Initiative Hollaback!Berlin und der großartigen Kunstinitiative Stop Telling Women to Smile; letztere ein Projekt der tollen brooklyner Künstlerin Tatyana Fazlalizadeh, die -ebenfalls eine Premiere- ihre großformatigen Zeichnungen wehrhafter Berlinerinnen präsentiert.

 

Bei der Ausstellung wird ein Activist Space ermöglicht. Aktivistinnen sind eingeladen, ihre Arbeiten zu zeigen und sich zu vernetzen.

 

Details zusammengefasst:

 

  • Fr, 27.6. 19h (OPENING! ), Sa 28.6. 12 – 22h, So 29.6. 12 -17h

 

  • Endorphina Backkunst ; “Gläserne Bäckerei” Produktionsstätte und Hofladen, Elsenstraße 52, 12059 Berlin (U Bahn z.B. Rathaus Neukölln) 

Ort auf der Karte: http://goo.gl/42eBMj

 

 

Event auf Facebook: https://www.facebook.com/events/713825648656328/?source=3&source_newsfeed_story_type=regular

 

mynamelogo


 English:

 

Opening of my art and storytelling installation “Wall of Wellness”, starting with the premiere of my short film “Act of Wellness” (in both English and German, and bring your sister!!)

 

Location: On the beautiful premises of Endorphina (that’s right) Bakery, huge backyard oasis where we’ll hang out to baking goods, music and overall wellness! They also have a transparent baking manufactury and shop there.

 

Context is the art festival 48h Neukölln (traditionally diverse Berlin neighbourhood fighting gentrification by art festivals… wait) and much more important the two fabulous initiatives Hollaback!Berlin and Stop Telling Women to Smile; the latter being the art and resistance project by brooklyn visual artist Tatyana Fazlalizadeh. She will premiere her large scale drawings of some proud women of berlin fighting street harrassment.

 

During the exhibitions there will also be an activist space, inviting you to show your own artwork, get together and network!

 

In brief:

  • Fr, 27.6. 19h (OPENING!), Sa 28.6. 12 – 22h, So 29.6. 12 -17h

  • Endorphina Backkunst ; “Gläserne Bäckerei” Produktionsstätte und Hofladen, Elsenstraße 52, 12059 Berlin (U Bahn z.B. Rathaus Neukölln) 

Location on the map Map: http://goo.gl/42eBMj

 

Event on Facebook: https://www.facebook.com/events/713825648656328/?source=3&source_newsfeed_story_type=regular

 

 

– DO NOT BRING BAKED GOODS. BRING MP3′s OF YOUR FAVOURITE TUNES TO DANCE TO! –

22. Juni 2014 - 2 Comments

New Video “resonate my dance”

I’m still in conceptual video art mode, trying to take you back retro with this one, you know, – RETRO – when you were dancing the nights away and doing stuff in clubs that made you see shiny wavy lines and test patterns… you’re welcome. I did it with my favourite vidsynth, the Video Scope.

 

You can now stream the album SPECTRUM on Youtube. Here’s the playlisthttp://tinyurl.com/qz95mn5

 

 

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7. April 2014 - 0 Comments

Hamburg, 15.4.: Hamburg als Zentrum Schwarzer Kommunist_innen: Buchvorstellung von Prof. Hakim Adi!

Neue Info:
FREE ENTRY, and one free drink for brothers & sisters who are currently taking refuge.

 

Café Timbuktu, Marktstraße 130 (Karoviertel), 18h

 

“Deutschland stand im Zentrum der Aktivitäten der Komintern zur Befreiung Afrikas und der Afrikaner. Die erste „International conference of Negro workers“ wurde 1930 in Hamburg abgehalten. Anschließend fand das „International Trade Union Committee of Negro Workers“, das zunächst von dem African American James Ford und dann von George Padmore aus Trinidad geleitet wurde, seinen Sitz in der Stadt – bis Padmore 1933 von den Nazis verhaftet wurde,” so Hakim Adi.

 

Das Buch untersucht die Beziehungen zwischen der Kommunistischen Internationale (Komintern) und den globalen Unabhängigkeitsbewegungen in Afrika und der afrikanischen Diaspora zwischen den beiden Weltkriegen.

 

Der Historiker und Universitätsprofessor Hakim Adi stellt in einer bundesweiten Lesetour sein neues Buch „Pan-Africanism and Communism; The Communist International, Africa and the Diaspora, 1919-1939“ in vier deutschen Städten vor: Berlin, Bayreuth, München, Hamburg.

 

 

panafr and commun
Mehr erfahren hier bei der WdK (= Quelle und Veranstaltende):

http://www.werkstatt-der-kulturen.de/de/presse/?datum=2014&detail=58
Weitere Termine der Buchvorstellung:

 

10. April 2014 – Bayreuth: Bayreuth Academy of Advanced African Studies

12. April 2014 – München: AK Panafrikanismus München

16. April 2014 – Berlin: WERKSTATT DER KULTUREN

 

 

 

7. April 2014 - 0 Comments

Offener Brief und Nachhilfe @ SPD Hamburg:
Ihr wollt nicht wirklich ein »Integrationszentrum« bauen!?

Vom 6.2.2014.

Mitunterzeichnung/Kopien eigener Feedbackbriefe an die SPD in der Kommentarsektion herzlich willkommen

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spd-header-integr

 

St.Georg: Das neue „Schorsch“ kommt. Ein Integrations- und Familienzentrum für den Stadtteil – erste Azubiwohnungen in Mitte! 

 

 

An: SPD-BEZIRKSFRAKTION HAMBURG-MITTE,

Kurt-Schumacher-Allee 10,  20097 Hamburg, Telefon: 040 24 90 20, Fraktionsgeschäftsführerin: Henriette von Enckevort,

Mail: buero(at)spdfraktion-hamburg-mitte.de

 

und: SPD Landesorganisation Hamburg

Kurt-Schumacher-Allee 10,  20097 Hamburg, Telefon: 040 24 90 20,  Landesgeschäftsführer: Tim O. Petschulat, Mail: kontakt@spd-hamburg.de

 

und: info[ät]schorsch-hamburg.de , http://www.schorsch-hamburg.de/pages/DCber-uns/impressum.php

 

 

 

Hamburger SPD,

 

nennt es doch nicht “Integrationszentrum”! Wir schreiben das Jahr 2014!

 

Unsere Eltern waren in der ersten oder fünften Generation in Deutschland. Wir wurden rassistisch beleidigt, gemobbt, getötet. Wir gehörten nicht dazu. Unsere Kinder bekamen bei guten Leistungen keine Gymnasialempfehlungen, wurden immer noch als »nicht Deutsch« betrachtet, und sollten gefälligst nicht so empfindlich sein.

 

Und jetzt sollen auch noch unsere Enkel in ein Haus gehen, das angeblich zu ihrer Förderung da ist, aber schon dem Namen nach deutlich sagt “Ihr seid übrigens kein Teil der Gesellschaft, ihr gehört nicht dazu.”

 

Ihr könnt ein 10 Millionen teures Zentrum gegen Ausgrenzung von Jugendlichen, gebaut von unseren Steuergeldern, 2014, doch nicht “Du stehst aufgrund deiner türkischen Eltern sowieso schon außerhalb unserer Gesellschaft” nennen. Das bedeutet der Integrationsbegriff in seiner Verwendung. Integration, das hat auch was von Resozialisierung. Man hat angeblich Defizite, also muss man sich anstrengen, um sich eine Daseinsberechtigung zu verdienen. Das mitzukommunizieren lässt sich mit dem I-Wort nicht vermeiden.

 

Es wundert mich sehr, dass Euch die überaus wohlartikulierte, reichhaltige und präsente Kritik und Analyse am Integrationsbegriff so gar nicht zu interessieren scheint. Im Jahr 2014 noch darauf zurück zu greifen, wäre ein Schritt zurück. Für Euch blamabel, für uns schmerzhaft. Ein Schritt, der der Arbeit des Jugendzentrum Schorsch auch nicht gerecht würde.

 

Noah Sow

 

 

Vorschläge ohne implizierte strukturelle Gewaltausübung:

 

Miteinanderzentrum
Junges Stadtteilzentrum
Kulturzentrum (prophylaktisch: bitte nicht ‘Multi kulti’.)
Gemeinschaftszentrum
Mitmachzentrum
Communityzentrum

 

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Gratis-Nachhilfe:

 

  • aus: Susan Arndt & Nadja Ofuatey-Alazard (Hg.)

Wie Rassismus aus Wörtern spricht
(K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache Ein kritisches Nachschlagewerk
UNRAST VERLAG, Münster, 2011, ISBN 978-3897715011

Integration | Anna Böcker, Kathleen Heft und Prof. Urmila Goel, s. 347

»…Es folgt die Diskussion der dominanten Definition und Verwendung des ›I.‹-Begriffs und seine politische und historische Kontextualisierung als rassistisches, ausgrenzendes Regime in → kolonialer Kontinuität. In einem zweiten Teil wird die aktuelle dominierende Verwendung des Begriffs in der Debatte zu Migration in Deutschland problematisiert. Schließlich möchte ich die Zusammenhänge von verschiedenen, in den Debatten zu ›I.‹ wirkenden Machtverhältnissen ansprechen und die Mobilisierung von Rassismen beleuchten, indem Dominanz auf ›Andere‹ projiziert wird.

Integration, Sprache und Rassismus
Der ›I.‹-Begriff ist ein Schlüsselbegriff der Ungleichheiten produzierenden deutschen (Im-)Migrationspolitik, unter dem rassistische Diskurse und diskriminierende politische Praktiken versammelt werden, welche das dis- ziplinierende und ausgrenzende ›I.‹-Regime ausmachen. Die von der → weißen Dominanzgesellschaft an rassifizierte Migrierte und als → ›Ausländer_innen‹3 ausgegrenzte Menschen gestellte Forderung nach ›I.‹ knüpft in der aktuellen ›I.‹-Politik gesellschaftliche Teilhaberechte an Anpassung und Unterord- nung. Dieses dominante Verständnis von ›I.‹ als individuelle kulturelle Anpassungsleistung kehrt rassistische Machtverhältnisse rhetorisch um oder verbirgt sie, denn die Notwendigkeit der Bekämpfung von rassistischer Ausgrenzung wird in der ›I.‹-Debatte entthematisiert. Eine solche argumentative ›Umkehr‹ stabilisiert ungleiche Machtverhältnisse und wehrt die Verantwortung der Dominanzgesellschaft für die Schaffung von gleichen politischen Partizipationsrechten und sozialer Absiche- rung ab. Im Gegensatz zu dem, was der Begriff vordergründig kommunizieren soll – nämlich Inklusion – ist ›I.‹ in seiner aktuellen domi- nanten Verwendung ein gewalttätiger Begriff. Er ist gewalttätig, weil er Menschen als ›Andere‹ konstruiert, sie zu Fremden macht und ihnen die so konstruierte Differenz von der weißen deutschen Norm als ein Defizit vorwirft, das sie ablegen müssen, um teilhaben zu können….«

 

 

  • Dr. Sabine Hess / Dr. Jana Binder / Dr. Johannes Moser (Hg.)

No integration?! – Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Integrationsdebatte in Europa

Integration wurde in den letzten Jahren auch in Deutschland zum zentralen Schlagwort in der Migrationsdebatte. Während das Konzept einerseits positiv »Teilhabe« verspricht, fungiert es in der deutschen Migrationspolitik potentiell als Exklusionsmechanismus. Dieses Buch nimmt aus Perspektiven der Politik, Wissenschaft, Kunst und des Aktivismus das Integrationsparadigma kritisch unter die Lupe. Entgegen der öffentlichen Integrationsforderung an hier lebende Migranten nehmen die Beiträge die Perspektive der Migration ein und loten in verschiedenen Praxisfeldern aus, was dies hinsichtlich politischer und wissenschaftlicher Konzepte in einem Europa der Migration bedeutet.

»Ein wichtiges und notwendiges Korrektiv zu dominanten Integrationsdiskursen.«
Paul Scheibelhofer, H-Soz-u-Kult, 29.10.2009

transcript verlag, http://www.transcript-verlag.de/978-3-89942-890-2/no-integration?c=784 04/2009, 246 Seiten, ISBN 978-3-89942-890-2

 

 

  • Ist Integration nötig? Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela (Reihe „Soziale Arbeit kontrovers“, Band 5)

Herausgegeben vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und Lambertus-Verlag. 2013; 56 Seiten; 7,50 €; für Mitglieder des Deutschen Vereins 6,50 € ISBN: 978-3-7841-2405-6

Dass die Integration eingewanderter Menschen nötig ist, steht anscheinend außer Frage, diskutiert wird nur, wie sie gelingen kann. Demgegenüber charakterisiert die Autorin Integrationspolitiken als Normalisierungs- und Disziplinierungsregimes. Sie analysiert, wie mit Begriffen wie „Menschen mit Migrationshintergrund“ diese als Nicht-Zugehörige konstruiert und als Zielgruppe sozialarbeiterischen Handelns festgeschrieben werden.
Die Autorin:
María do Mar Castro Varela ist Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie ist Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin und promovierte Politologin.

Bestellungen direkt bei:
Lambertus-Verlag, Postfach 1026, 79010 Freiburg, Tel. 0761 / 36825-0, Fax 0761 / 36825-33,
E-Mail: info@lambertus.de .

 

 

  • * Kien Nghi Ha / Markus Schmitz (2006): Das Recht nicht dermaßen integriert zu werden. Integrationspolitik und postkoloniale Kritik; In: ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 508 / 18.8.2006.

 

  • * Kien Nghi Ha / Markus Schmitz (2006): Der nationalpädagogische Impetus der deutschen Integrations(dis)kurse im Spiegel post-/kolonialer Kritik; In: Paul Mecheril/Monika Witsch (Hg.): Cultural Studies und Pädagogik, Bielefeld: transcript, S. 226 – 266.

 

  • * Kien Nghi Ha (2007): Deutsche Integrationspolitik als koloniale Praxis; In: Kien Nghi Ha/Nicola Lauré al-Samarai/Sheila Mysorekar (Hg.): re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland, Münster: Unrast, S. 113-128.

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6. Februar 2014 - 8 Comments

Funny (not.) how although coming from an oppressed speaking position, we constantly have to turn down offers to ‘speak’, in order to not entirely corrupt what it is we’re working for:

 

an equal ground.

 

Most events, also those which revolve around power structures, ‘post’colonialism etc. as a subject, reproduce precisely the oppressive structures that are keeping us from ‘speaking’ (being heard, understood, able to share thoughts without having to bend ourselves or our content to appease the oppressive perspective, also, without having to anticipate repressions for voicing factual truths, and an absence of micro and macro abuse for existing in the place). So we are asked to negotiate [our] humanity in a colonial framework in which colonial positions are reaffirmed and re-staged over and over again. We are asked to serve interests and answer questions that are not and have never been our own. To explain, so that other people’s PhD’s can be done and their anthologies published, without the slightest necessity for them to possess any practical understanding of the effects of their own colonial hierarchies.

It is not theory. None of it is. It is a life live experience. It takes cynicism and vulgarity to consider our struggles, our survival strategies, our fights, our analyses primarily a ‘topic’, ‘field of study’ or ‘case made’. It takes a supremacist’s conviction to believe an engagement on such agendas to be a favour for us or it to be ‘in our own interest’ to attend anything because it is remotely mentioning or discussing Blackness or equality. Assuming what is our own interest in general. It is a sign of disrespect, privilege, and limited consciousness (single-consciousness) to not have any constraint when asking us to be of use, serve, collaborate in an endeavour in which other people study, discuss or negotiate our own lives and history.

It is just so very casually custom.

I notice.

 

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4. Januar 2014 - 1 Comments