10 Kommentare zu “Zu Schwarz für Spiegel-Online?”

  1. Schöner Wohnen

    Das hier ist angesichts von dem hier und dem hier in der Tat ziemlich wichtig. Deshalb sei’s verlinkt (ich liebe Sätze ohne Inhalt, aber voller Verweisungszusammenhänge). Auch Noahs Kommentar dazu sei jedem ans Herz gelegt, der immer noch glaubt, Beg…

  2. Mindestens genau so schlimm wie Schwarze als “Farbige” zu bezeichnen ist es das Maskulinum “der Journalist” sofort mit dem Sexus “männlich” zu verknüpfen und eine “weibliche” Form zu schaffen (“die Journalistin”).

    Du verwendest “JournalistInnen”, anstatt -grammatikalisch richtig- von “Journalisten” zu sprechen. Lassen wir doch mal die Experten zu Wort kommen…

    http://www.duden.de/index2.html?deutsche_sprache/zumthema/gleichstellung.html

    Ansonsten, wie immer, ganz deiner Meinung.

  3. @ icewind “mindestens genau so schlimm”? aha? Seit wann ist eine Wortklauberei so schlimm wie die Weigerung, generell die Selbstbenennung einer Hautfarbe zur Kenntnis zu nehmen? Dass Frauen “der Journalist” sind, sehe ich im übrigen aus politischen Gründen nicht. Aus dem Duden-Link wird mir Deine Ansicht auch nicht wirklich ersichtlich… bash doch mal die Richtigen. Gibt genug, die’s noch brauchen :-I

  4. Peinlich: Verbale Diskriminierung beim Spiegel Online

    Es ist sicherlich nicht leicht, es als Journalist oder Redakteur immer allen recht zu machen. Es ist sicherlich auch nicht leicht, Themen in etwas, das ich zumindest in der mit Internet ausgestalteten Bevlkerung als Massenmedium bezeichnen wrde, nach v…

  5. Die Trackbacks scheinen irgendwie nicht zu funktionieren. Daher hier mal der Link direkt:

    http://weblog.jens.vg/pivot/entry.php?id=38

    Jens (inzw. aus Münster, nich mehr aus Essen ;) )

  6. Aber ich bashe doch niemanden.

    Auf der von mir verlinkten Seite steht “Wie bereits weiter oben erwähnt, entspricht die Verwendung des großen I (auch Binnen-I) im Wortinnern weder den alten noch den neuen Rechtschreibregeln. Eine Verwendungsweise wie MitarbeiterInnen kann deshalb von der Dudenredaktion nicht empfohlen werden.”. Und wenn es für “MiatarbeiterInnen” gilt, wird das genau so für “JournalistInnen”, “LehrerInnen” etc. gelten.

    Aber seine -sicherlich umfangreicheren- “Probleme” (nämlich jene, welche die Bezeichnung der Hautfarbe betreffen…) als wichtiger -obgleich das wohl stimmen mag- anzusehen, ist zwar verständlich, aber macht sie keinesfalls bedeutender.

    Und ob nun jemand schwarz, weiß, rot, gelb oder von miraus auch lila-orange-gestreift ist, ist mir ehrlich gesagt egal, für mich sind alle in erster (und zweiter, und dritter, und vierter…) Linie einfach nur Menschen.

    Dir ist die politisch korrekte Bezeichnung von Schwarzen -so man die Hautfarbe unbedingt hervorheben will- wichtig, und mir eben die korrekte grammatikalische Bezeichnung von Berufen u.. ä. :)

  7. cool:

    http://weblog.jens.vg/pivot/entry.php?id=38

  8. Na, Icewind, wenn man denn zwischen persönlichen Präferenzen und allgemeinen, politischen Problemen, zwischen Menschen und (konventionellen) Sprachregeln nicht unterscheiden kann, sollte man vielleicht erst mal ein wenig in Klasur gehen … “Ich!” “Ich!”, “ICH!” … meine Güte … schon mal was von Verallgemeinerungsfähigkeit gehört? Ist u.a. die Basis unseres Rechtssystems …

  9. Und de Egoismus ist die Basis des Lebens.

  10. Aaalso..irgendwo im Duden steht die Lösung (keine Lust, einen Link zu suchen)..es müsste Journalisten/-innen oder Mitarbeiter/-in geschrieben werden.. das nur dazu.
    Was “farbig” und “schwarz” angeht, so ist für mich als weißer Mensch das natürlich nicht das Gleiche, aber dennoch kann ich als Journalist, der den Duden z.B. nicht unter’m Kopfkissen hat, sich aber um korrekte Schreibweisen und Termini bemüht, nachvollziehen, wenn man “farbig” nutzt…eben weil es eine Verallgemeinerung ist und sich im Kontext die Bezeichung vielleicht nicht nur auf schwarze Menschen, sondern auf Menschen verschiedener (i.d.Fall anderer als der weißen) Hautfarbe bezieht. Wird natürlich – so verstehe ich den Beitrag jetzt – zitiert, dann sollte man es schon auch beim Zitieren belassen und nicht abändern – oder man sucht sich ein anderes Zitat;-)

    Lieben Gruß
    Dirk

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