3 Kommentare zu “kürzlich, auf dem A-HA Konzert”

  1. übrigens habe ich auf die ticket-werbung zu diesem eintrag keinen einfluss und finde sie zu dem thema eine dufte online-Ironie.

  2. Wie lange dauert denn der Abgrenzungsprozeß, die Rebellion der Jugendlichen? Untersuchungen zufolge doch nur um die drei bis vier Jahre. Und plötzlich gibt es wieder Tendenzen den Spuren der Eltern zu folgen. Das gilt für Konsumverhalten gleichermaßen wie für den Geschmack. Bloss, daß der Jürgen Marcus von Damals, Heute Ronan Keating und Papas VW Passat nun Sharan heißt.
    Sozialisation spielt meiner Ansicht also eine entscheidende Rolle.
    Damit einhergehend aber auch die musikalische Ausbildung. Je mehr Kinder von Ihren Eltern, der Schule oder anderen Institutionen motiviert werden, sich mit Musik jenseits des gängigen Radio-Mainstreams auseinander zu setzen oder sie zu erlernen, desto offener -vielleicht sogar vielseitiger- werden sie bei der eigenen Geschmacksfindung.

    Warum schwarze Musiker außerhalb der Klischee-begrenzten Genres selten erflogreich werden, ist wahrscheinlich nicht unwesentlich von der Musikindustrie abhängig. Die oberste Prämisse zieht: Angebot und Nachfrage – und beide sind (offenbar zu?)gering. Und: die Risikobereitschaft der (großen) Labels etwas Neues auszuprobieren ist doch eher mangelhaft. Gegen die Erwartungen der Kundschaft geht man nicht vor.
    Mal sehen, welche Perspektiven das Internet mit seinen Selbstvermarktungsmöglichkeiten insgesamt eröffnet.
    Komischerweise funktioniert dies umgekehrt in der Tat schon seit Jahrzehnten sehr gut- selbst die Rolling Stones starteten einst Ihre Karriere mit Coverversionen schwarzer 50/40er Jahre Künstler.

    Das die Hautfarbe speziell bei schwarzen Künstlern in Ankündigungen betont wird, hängt natürlich (auch) mit Simplifizierung zusammen. Die angesprochene Schublade wird mit einem Attribut geöffnet, die klischee-gerechte Zuordnung gelingt so leicht, weil die Leser-bzw. Hörerschaft in gleichen Schubladeninhalten denkt.
    Da führt derzeit kein Weg zurück, es sei denn man ist ihn noch gar nicht gegangen.

  3. ES IST SCHON SCHADE MAN MUSS SICH JA REGELRECHT SCHÄMEN WENN MAN ALS SCHWARZE FRAU AUCH ANDERE MUSIK RICHTUNGEN MAG AUßER HIP-HOP UND CO. NICHT NUR VON WEIßEN MENSCHEN ABER AUCH INSBESONDERE VON SCHWARZEN WIRD MAN DANN ALS NICHT “SCHWARZ GENUG” ANGESEHEN.

    WIR HABEN 2009 JEDER SOLLTE DAS hören DÜRFEN WAS ER MÖCHTE UND NICHT WAS ER MUSS (BEZOGEN AUF DAS WAS DIE GESELLSCHAFT EINEN AUFZWINGT) NEE

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