Schreck: ich wache auf, gegen 8 Uhr morgens, erster Griff zur Fernbedienung -ich glaube ZDF- (offizielle Version: muss up-to-date bleiben, ob die Kanzlerinnenwahl noch ruhig verläuft; interne Version: bin total TV-verseucht). Da ist der Tag auch schon fast direkt wieder gelaufen, denn statt eines ordentlichen Berichts aus muffigen Regierungsgebäudefluren sehe ich im Frühstücksfernsehen-Ambiente Tony Marshall auf der Couch sitzen!!! Glaube ich zumindest. Ein Griff zur Brille, und die Sache klärt sich auf: es ist gar nicht Tony Marshall, sondern – Achtung: Wolfgang Niedecken. Brrr. Wie hat der’s geschafft, ausgerechnet dem Feindbild so ähnlich zu werden.. zumindest optisch.. zumindest assoziativ, auf den ersten Blick? Da will ich gleich einen starken Kaffee und mich noch viel weniger mit beider Werke beschäftigen.
