In der aktuellen Ausgabe des Sleaze-Magazins (“trash mit Substanz”) gibt es jetzt endlich existentielle Fragen des täglichen Lebens beantwortet. Also, von mir. Mit recht genau neunjähriger Unterbrechung, falls sich noch jemand an meinen BLOG von damals vor der Jahrtausenwende erinnert …
die aktuell beantworteten Fragen lauten:
- “Darf ich Waschmittel für farbige Wäsche kaufen, ich dachte das soll man nicht mehr sagen?”
und
- Gerade habe ich erfahren, dass das berühmte Schloss in Ludwigsburg “mon repos” heißt! Da ich darüber bisher nie etwas gelesen sondern immer nur gehört hatte, dachte ich bis heute, das Schloss (“Mórepó” ausgesprochen) hieße, also, wie das schwäbische Idiom von… äh, politisch korrekt ausgedrückt, “Hintern einer Schwarzen Person”. War ich bisher unwissentlich ein Rassist??
Auch sonst sind lauter schicke Artikel da drin.
Ich kann die Kladde nur wärmstens empfehlen, weil es sich um ein Magazin handelt, das auf dem Lifestyle(argh! Unwort)-Sektor anzusiedeln ist, und bei dem tatsächlich trotzdem/gleichzeitig der Milchkaffeestrich-Faktor (think: Castingallee Berlin/Schulterblatt Hamburg) homöopathisch niedrig ausfällt.
Könnte evtl daran liegen, dass der Wisch personell nicht von ausschließlich verzogenen Binnensichtlern besetzt ist, deren vorrangige Lebensfragen sich um die Beschaffung von genügend Wasserstoffperoxid, coolness im albinesken Szeneclub und gratis-Tredsportklamotten drehen (Assoziationen zu anderen Schülerzeitungen Lifestylemagazinen sind rein zufällig).
Für die kommende Ausgabe des SLEAZE-MAGANZINS nehme ich hier in der Kommentare-section gerne noch Fragen an mich selbst entgegen.
Themen: alle Lebensbereiche.
